Anbieter zum Thema
Teilbare Rollenbahn erleichtert Arbeit mit kürzeren Profilen
Ausgestattet ist die Maschine mit einer Rollenbahn für die Zufuhr und einer teilbaren Abfuhrrollenbahn. „Das ist sehr vorteilhaft, wenn mal kürzere Stäbe aufliegen. So ist das Entladen einfacher,“ erklärt Raimund. Ein leistungsfähiger Späneförderer mit einem hohen Auswurf ermöglicht außerdem ein prozesssicheres, zeitweise mannloses Sägen. „Arbeitet die Maschine, kann ich mich ums Rüsten kümmern“, so Steffen Barth, der Bediener der Anlage.
Den Werkstoff mit der Säge bis auf kleinste Reste ausnutzen
Auch die Funktion Auto-Feed-Control (AFC) rechne sich. Eine leistungsfähige Schnittdrucksteuerung liefert dabei die Daten für Schnittgeschwindigkeit und servogeregelten Vorschub. „Das schützt das Werkzeug sehr gut vor Überbelastung, weil der Sägebandrücken während des Schnitts in Echtzeit abgetastet wird“, erläutert Christian Behringer, Geschäftsführer der Behringer GmbH. Anwender wie IBL könnten mit der AFC-Steuerung Toptechnik nutzen, die sonst nur in Hochleistungs-Bandsägemaschinen zu finden sei. Das Konfektionieren und Anarbeiten im Kundenauftrag lastet die HBE 663A Dynamic gut aus, heißt es. Aufträge aus dem Maschinenbau oder Automobilzulieferer sorgen zum Beispiel dafür, dass die Maschine keinen Stillstand hat. „Für einen solchen Kunden haben wir derzeit einen 20-t-Auftrag für Aluminiumzuschnitte mit 605 mm Durchmesser, die anschließend in die Weiterverarbeitung gehen“, erklärt Raimund.
XXL-Profilsägen vergrößert die Marktchancen
Mit der HBE 663A Dynamic bedient das Unternehmen gezielt eine Klientel, die Zuschnitte im Durchmesserbereich bis 660 mm rund oder 710 mm × 660 mm im Flachquerschnitt benötigen. „Eine lohnenswerte Nische für uns“, verrät Raimund. Möglichst geringe Reststücklängen seien bei hohen Materialpreisen ein wichtiges Argument. Jedoch sollte das dann möglichst nicht zulasten einer sicheren Spannung gehen. Die HBE-Dynamic-Baureihe habe deshalb serienmäßig einen Doppelspannstock. Denn weniger Bewegung während der Bearbeitung, bessere Ausrichtung und Winkligkeit sowie eine gleichmäßigere Spannung, lassen laut Behringer einen präziseren Schnitt zu. Insbesondere Materialbündel und –pakete, aber auch dünnwandige Rohre würden so optimal fixiert. Ein Reststückanschlag ermöglicht es, die Werkstücklänge fast komplett zu nutzen und damit teures Material zu sparen.
(ID:44424951)