Werkzeuge LMT Group wächst und investiert

Redakteur: Rüdiger Kroh

Die LMT Group ist weiter auf Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr konnte der Umsatz um knapp 4 % auf 334. Mio. Euro gesteigert werden. Weitere Investitionen plant der Werkzeugspezialist in China und Indien.

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(Bild: LMT)

Mit einem Rekordumsatz hat die LMT Group das Geschäftsjahr 2014 abgeschlossen. Wie Olaf J. Müller, Sprecher der Geschäftsführung, auf der EMO in Mailand mitteilte, haben die beiden Tochtergesellschaften Fette Compacting und LMT Tools einen Umsatz von 334 Mio. Euro erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 3,7 % im Vergleich zu 2013.

„Das Ergebnis ist im vergangenen Jahr um 32,4 % auf 33,5 Mio. Euro gewachsen und zeigt, dass wir mit unserer Strategie eines global produzierenden und kooperierenden Unternehmens erfolgreich sind”, sagte Müller. Auch für das laufende Jahr erwartet er eine positive Entwicklung.

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Seit 2009 mehr als 100 Mio. Euro investiert

Seit der Gründung der Unternehmensgruppe im Jahr 2009 wurden mehr als 100 Mio. Euro in die weltweite Modernisierung und die Weiterentwicklung der Infrastruktur investiert. Die bisher größte Einzelinvestition der LMT Group mit rund 13 Mio. Euro ist das Kunden- und Abnahmezentrum von Fette Compacting in Schwarzenbek. Der insgesamt 4000 m2 große Neubau wurde im vergangenen September eröffnet.

Und weitere Investitionen sind geplant. So soll bis Ende 2017 im chinesischen Nanjing ein gemeinsamer Standort für beide Tochterunternehmen in Betrieb gehen. Bereits für dieses Jahr ist die Gründung einer LMT Group Academy in Indien vorgesehen. „Wir wollen profitabel und stärker als der Gesamtmarkt wachsen”, erklärte Müller die mit den Investitionen verbundenen Ambitionen. „Um das zu erreichen, müssen wir nah an unseren Kunden sein.”

Für die Division LMT Tools nannte Geschäftsführer Matt­hias Rommel die Mobilität als antreibenden Faktor. „Wir haben uns weiter internationalisiert und sind auf dem Weg zum Spezialitätenanbieter weiter vorangekommen.” Der Anteil von Sonderwerkzeugen betrage derzeit rund 60 %.

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