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Verpackungstechnik Manuelles Ausrichten wird durch Zentriereinheit überflüssig

Redakteur: Gary Huck

Dir Firma Romwell bietet ab sofort eine automatische Zentriereinheit für ihre TL-Wickelmaschine vom Typ Twistpac. Neben dem Positionieren soll das Gerät auch als Pufferstation dienen können.

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Die neue Zentriereinheit kann direkt mit der „Twistpac“-Lösung von Romwell verbunden werden.
Die neue Zentriereinheit kann direkt mit der „Twistpac“-Lösung von Romwell verbunden werden.
(Bild: Romwell)

Die neue automatisierte Zentriereinheit für die TL-Wickelanlage von Romwell mache das händische Ausrichten von Traystücken bis 60 kg überflüssig. Das Modul hat Abmessungen von 108 cm × 92,5 cm und kann direkt an die Wickelmaschine angefügt werden. Die Förderrollen laufen synchron zur Hauptanlage und werden über die gleiche Steuerung angesprochen. „Da es sich um eine Peripherielösung für unsere TL-Anlage handelt, ist die gesamte Programmierung standardmäßig auf der Hardware im Hauptschrank der Wickelmaschine hinterlegt“, sagt Torsten Loos, Konstrukteur im Bereich Twistpac bei Romwell. Die Zentriereinheit arbeitet elektrisch.

Ausrichtung durch zwei Blechbacken

Ein Sensor erfasst Trays, die auf das Gerät aufgelegt werden und startet dann den Vorschub. Die Ausrichtung der Ware wird zeitgleich durch einen zweiten Sensor am Ende der Einheit registriert. Liegt das Tray schief auf, wird es durch zwei Blechbacken in die richtige Position geschoben. Die dafür verwendeten Motoren arbeiten mit einem festgelegten Maximaldrehmoment, um die Ware nicht zu beschädigen. „Dabei läuft der Motor solange, bis die perfekte Ausrichtung erreicht ist, welche durch eine kurze Standzeit des Antriebs signalisiert wird“, erklärt Loos.

Ist die Ausrichtung abgeschlossen, wird die Ware automatisch zur eigentlichen Wickelmaschine weitergeleitet. Wenn diese besetzt ist, fungiert die Zentriereinheit als Pufferzone. Es könnten so Wickelgüter aufgelegt werden, selbst wenn der eigentliche Verpackungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Laut Romwell macht der automatisierte Einschleusungsprozess den Verpackungsvorgang flüssiger und für Bediener komfortabler. Als Zubehörkomponente kann ein Wägemodul implementiert werden, das das Gewicht der Packstücke misst und an die Maschine weiterleitet. Nach Angaben von Torsten Loos wählt die Twistpack basierend auf dieser Information die benötigte Folienmenge für den Packvorgang aus. So soll unnötiger Materialverbrauch oder zu langes Wickeln vermieden werden. „Auf diese Weise garantiert die neue Zentriereinheit auch einen nachhaltigen Umgang mit dem Verpackungsmaterial“, so Loos.

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