Die Kasse klingelt weiter Bundeswehr kauft zuhauf Infanterieausrüstung bei Rheinmetall

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nach milliardenschweren Bestellungen für Panzer, Munition und Satelliten hat die Bundeswehr beim Rüstungskonzern Rheinmetall nun auch Infanterieausrüstung bestellt.

Bei Rheinmetall hageln die Milliardenverträge nur so ins Haus. Nun hat die Bundeswehr für über eine Milliarde Euro unter anderem Systeme zur Digitalisierung einzelner Infanteristen bestellt, damit diese den modernen Anforderungen auf dem Gefechstfeld gewachsen sind ...(Bild:  Rheinmetall)
Bei Rheinmetall hageln die Milliardenverträge nur so ins Haus. Nun hat die Bundeswehr für über eine Milliarde Euro unter anderem Systeme zur Digitalisierung einzelner Infanteristen bestellt, damit diese den modernen Anforderungen auf dem Gefechstfeld gewachsen sind ...
(Bild: Rheinmetall)

Rheinmetall teilte aus Düsseldorf mit, dass das Bundeswehr-Beschaffungsamt einen Auftrag über rund 1,04 Milliarden Euro für Soldatensysteme namens „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ erteilt hat. Genauer gesagt, geht es dabei um Schutzwesten, Uniformen und Nachtsichtgeräte. Letztere können am Helm oder an der Waffe montiert werden. Auch Tablets, die Soldaten bei sich tragen, um sich einen Überblick über die mutmaßlichen feindlichen Positionen verschaffen zu können, sind darin enthalten. Auch ist passende Software dabei, damit die Vorgesetzten einen Überblick über die Positionen ihrer Soldaten haben und ebenfalls über die Positionen des Gegners, heißt es weiter. Waffen an sich seien aber nicht Teil der Bestellung für Rheinmetall, denn diese wurden separat etwa beim Sturmgewehrfabrikanten Heckler & Koch bestellt.

Der einzelne Infanteriest wird digital vernetzt

Die Infanteriesysteme von Rheinmetall sind für rund 8.600 Soldaten gedacht. Sie sollen demnach zwischen November 2027 und Dezember 2029 ausgeliefert werden. Die Bestellung erfolgte innerhalb eines 3,1 Milliarden Euro schweren Rahmenvertrags, der aber nun teilweise ausgeschöpft wird. Weitere Aufträge dürften deshalb noch folgen. Der Grund für die Anschaffung ist, dass in der modernen Kriegsführung die digitale Vernetzung des einzelnen Infanteristen immer wichtiger wird. Er muss im Zusammenspiel mit Satelliten, Drohnen, Panzern und Artillerie agieren – und das mit digitalen Hilfsmitteln – damit er schnell über die feindlichen Bewegungen Bescheid weiß. Das Infanteristen-Schutzsystem von Rheinmetall heißt in der internationalen Vermarktung übrigens Gladius 2.0, entlehnt vom Namen des Kurzschwertes der römischen Infanterie. Die nun verkaufte Version sei aber speziell auf die Bedürfnisse der Bundeswehr zugeschnitten.

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