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3D-Metalldruck

Maschinen für das WAAM-Verfahren

| Redakteur: Simone Käfer

SBI stellt auch Maschinen zur metallischen Additiven Fertigung im WAAM-Verfahren (Wire and Arc Additive Manufacturing) her.

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SBI steckt sein Knowhow in die WAAM-Maschinen M3DP zur Additiven Fertigung.
SBI steckt sein Knowhow in die WAAM-Maschinen M3DP zur Additiven Fertigung.
(Bild: SBI)

Die Metal 3D Printer (M3DP) von SBI sind in drei Ausführungen erhältlich. Als 4-achsige Anlage zur Fertigung von einfachen 3D-Bauteilen mit einem Druckbereich von 2000 mm × 600 mm × 600 mm, 8-achsig für das Drucken von Rotationsbauteilen mit einem Durchmesser von Ø 800 mm und einer Höhe von 600 mm in der Z-Koordinate sowie eine 5-achsig Maschine für spiegelsymmetrische Bauteile um die Substratebene mit einem Druckbereich von 2000 mm × 600 mm ×600 mm. Aber auch kundenspezifische Größen sind möglich, erklärt SBI.

SBI steckt sein Knowhow in die WAAM-Maschinen M3DP zur Additiven Fertigung.
SBI steckt sein Knowhow in die WAAM-Maschinen M3DP zur Additiven Fertigung.
(Bild: SBI)

Zur Qualitätsüberwachung wird der gesamte Prozess videoüberwacht und mittels Zeitstempel mit allen wichtigen Prozessparametern wie Lichtbogenstrom, Drahtgeschwindigkeit und Raumkoordinaten verknüpft. Dadurch wird eine spätere Prozessanalyse und -optimierung ermöglicht, erklärt SBI. Zur Sicherstellung der gedruckten Bauteilgeometrie wird nach jeder Lage ein 3D-Scan durchgeführt, mit dem Sollwert abgeglichen und zur adaptiven Regelung des Prozesses herangezogen.

Der Arbeitsraum der M3DP-Anlage ist durch eine gasdichte Einhausung umgeben. Dadurch kann eine Schutzgasatmosphäre hergestellt werden um auch oxidationsgefährdete Materialien wie Titanlegierungen, Nickel-Basislegierungen sowie Stahllegierungen zu verarbeiten.

So funktioniert WAAM

Bei WAAM wird ein Lichtbogen als Energiequelle zum lokalen Schmelzen einer Substratplatte verwendet. Ein Metalldraht, genauer: eine Schweißraupe, wird in das Schmelzbad geführt. Durch Bewegen des Brenners und des Drahtes kann entlang einer beliebigen Kontur Material aufgetragen werden. Setzt man im Weiteren mehrere Konturen übereinander, entsteht nach und nach ein beliebiges Bauteil. Ein großer Vorteil von WAAM liegt in der hohen Auftragsrate und der Flexibilität hinsichtlich der Werkstoffauswahl. Die von SBI angebotenen Systeme arbeiten mit einem Plasmalichtbogen.

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