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Heyman und Medirol

Medizinische Transportgeräte günstiger und nachhaltiger montieren

| Redakteur: Peter Königsreuther

Medirol ist ein Prager Hersteller von Premiumsystemen für den sicheren Patiententransport. Durch die Umstellung der Montage von Schweißmuttern hin zu speziellen Heyman-Blindietmuttern, brachte eine flexiblere Produktion sowie günstigere Herstellkosten mit sich. Viele Probleme, die durch die Schweißmuttern einst drohten, sind außerdem aus der Welt geschafft, wie es heißt.
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Medirol ist ein Prager Hersteller von Premiumsystemen für den sicheren Patiententransport. Durch die Umstellung der Montage von Schweißmuttern hin zu speziellen Heyman-Blindietmuttern, brachte eine flexiblere Produktion sowie günstigere Herstellkosten mit sich. Viele Probleme, die durch die Schweißmuttern einst drohten, sind außerdem aus der Welt geschafft, wie es heißt. (Bild: Heyman)

Medirol ist ein Hersteller für medizinische Geräte mit Sitz in Prag. Dort hat man sich eine einfache Aufgabe gestellt, und zwar die besten Transportgeräte für Patienten zu produzieren. Dazu gehören auch Systeme zur Bergung und Schienung. In Sachen Verbindungstechnik setzt Medirol, wie es heißt, auf Heyman-Know-how.

Eine große Anzahl von Verletzungen ziehen sich die Patienten, wie es heißt, nämlich nicht nur an der Unglücksstelle zu, sondern auch während der Patientenversorgung vor Ort, sowie während des Transports ins Krankenhaus. Aus diesem Grund konzentriere sich Medirol auf innovative Alternativen, die den sichersten Transport des Patienten gewährleisten. In der Vergangenheit hat Medirol in puncto Verbindungssysteme auf Schweißmuttern gesetzt, um Gewinde in seine Rohrprofile anzubringen zu können. Bei diesem Fertigungsprozess handelt es sich jedoch um eine sehr aufwändige Montage, so Medirol. Zudem bestehe die Gefahr des thermischen Verzugs und häufig waren deswegen zeitraubende Nacharbeiten am Blech die Folge.

High-Torque-Blindnietmuttern als ideale Rohrverbinder

Als langjähriger Partner von Heyman suchte Medirol bei diesem Partner nach einer Chance, um seinen Produktionsprozess langfristig effizienter zu gestalten, so Heyman. Gemeinsam mit den Technikern von Heyman wurde mit der High-Torque-Blindnietmutter die ideale Lösung gefunden, heißt es weiter. Denn bei dieser Verbindungsmethode entstehen keine Schweißspritzer und –dämpfe, das Material verzieht sich nicht aufgrund von entstehender Schweißwärme und die erwähnten Nacharbeiten entfallen, wie Medirol erfahren durfte.

Die als einzigartig bezeichnete Spinwall-Technologie der High-Torque-Blindnietmuttern sorgt laut Heyman für ein hohes Durchdrehmoment und einen großen Klemmbereich. Während der Installation der Blindnietmutter werde zunächst der Schaft des Gewindeträgers radial im Montageloch ausgedehnt und der flexible Rändelschaft greife in das Werkstück ein. Danach bildet sich ein Wulst aus, so Heyman. Diese quasi „lochfüllende“ Eigenschaft erkläre das erreichbare, extrem hohe Durchdrehmoment. Das Gewinde ist außerdem kaltgewalzt, also nicht spanend gefertigt, betont Heyman. Deshalb hält es höheren Belastungen stand. Somit sind High-Torque-Blindnietmuttern besonders stark in Rohren, weil sich der Nietkörper dort perfekt an die Innenkontur der Wand anpasst.

Schlanker und flexibler Montageprozess per Akkuwerkzeug

Beim Setzen der Blindnietmuttern hat sich Medirol für das Akkuwerkzeug Torquefox entschieden. Bei diesem Werkzeug stören keine Luftschläuche, denn sie sind nicht vorhanden, so Heyman. Das bringe Flexibilität in den Produktionsprozess sowie ein sicheres, leises und sauberes Arbeiten. Durch diese Umstellung konnte der Fertigungsprozess nach Aussage von Medirol verschlankt und dadurch Kosten eingespart werden. Die durchgeführten Tests haben bewiesen, dass die Gewinde den für die Anwendung nötigen Belastungen standhalten. Gleichzeitig konnte den hohen Anforderungen an die besondere Qualität und Nachhaltigkeit noch besser Genüge getan werden, heißt es.

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