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Kunststoffproduktion - Weichmacher Membranpumpen-Know-how schützt Umwelt vor Weichmachern

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Lewa GmbH ist ein Spezialist für Dosier- und Prozessmembranpumpen. Angesichts steigender Nachfrage nach Weichmachern für die Kunststoffverarbeitung lohnt sich der Blick auf die umfassende Expertise des Unternehmens.

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Um einige Kunststoffe flexibler und haptisch angenehmer zu machen, braucht es Weichmacher. Die sind zum Beispiel in dieser bunten Schar von Entchen enthalten, merkt die Lewa GmbH an. Laut einer Ceresana-Studie werden jährlich knapp 8 bis 9 Mio. t Weichmacher verbraucht. Der Umgang mit den heiklen Chemikalien ist nicht trivial. Lewa bietet deshalb für die Förderung und den sicheren Transport der Weichmacher die richtigen Membranpumpen, die absolut dicht sind, heißt es.
Um einige Kunststoffe flexibler und haptisch angenehmer zu machen, braucht es Weichmacher. Die sind zum Beispiel in dieser bunten Schar von Entchen enthalten, merkt die Lewa GmbH an. Laut einer Ceresana-Studie werden jährlich knapp 8 bis 9 Mio. t Weichmacher verbraucht. Der Umgang mit den heiklen Chemikalien ist nicht trivial. Lewa bietet deshalb für die Förderung und den sicheren Transport der Weichmacher die richtigen Membranpumpen, die absolut dicht sind, heißt es.
(Bild: skeeze/pixabay)

Einige Weichmacher oder Plastifikatoren gehören zu den kritischen Chemikalien, die als akut toxisch und potenziell krebserregend eingestuft sind, sowie als generell umweltschädlich. Andere sind ungiftig. Chemisch gesehen sind es Ester (Phthalate), die es in diversen Varianten gibt, heißt es. Ein Haupteinsatzgebiet ist etwa die PVC-Produktion, sagt Lewa, weil der Kunststoff eigentlich spröde ist, mit Weichmachern aber im doppelten Sinne an seine diversen Aufgaben flexibel angepasst werden kann.

Patentiertes Membranschutzsystem bei heiklen Medien

In rund fünf bis sechs Jahren sollen laut einer Ceresana-Studie rund 10,5 Mio. t Weichmacher weltweit in der Kunststoffverarbeitung ihren Einsatz finden. Bei der Produktion der Weichmacher aus einem Naphta-Mix, einem benzinartigen Ausgangsprodukt, ist bereits Vorsicht geboten, betont Lewa. Wie sichert man also ab, dass dabei von diesen Mengen nichts davon das Produktionsumfeld verlassen kann und Mensch und Umwelt bedroht? Die Antwort gibt Lewa mit seinen hermetisch dichten Prozessmembranpumpen. Ein Hauptgrund für diese Fähigkeit gründet sich auf den Einsatz einer zur Medienförderung genutzten PTFE-Membran (PTFE = Polytetraflourethylen: landläufig bekannter unter dem Markennamen Teflon) und dem Verzicht auf dynamische Dichtungen, heißt es weiter. Dieses Förderprinzip senke außerdem die Betriebs- und Wartungskosten der Pumpen. Das Membranschutzsystem, das Lewa hat patentieren lassen, heißt Lewa DPS. Die Kraft einer Feder unterstützt dabei die Saugfunktion der Membran und hält diese stets in der richtigen Position, erklärt Lewa. Gebe es Probleme, bleibe das System dennoch absolut dicht. Schäden werden durch ein integriertes Überwachungssystem angezeigt, heißt es. Eine Überdruckabsicherung ergänzt die Sicherungsmaßnahmen mit Blick auf den Umweltschutz.

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Rundum-Angebot sichert Produktionsfähigkeit und Umweltschutz

Weil eine gute und sichere Pumpe aber nicht alles sei, biete Lewa einen ganzheitlichen Ansatz für potenzielle Anwender an, damit nichts mehr schiefgehen könne. Die, wie Lewa anmerkt, relativ kompakt ausführbaren Pumpensystme sollten dabei in ein Gesamtkonzept einbezogen werden, das von der Planungsunterstützung über die aktive Anlagen- und Werkzeugberatung bis hin zu einer Lagerhaltungsstrategie die komplette Leistungsbreite biete. Ein solcher „Alles-aus-einer-Hand“-Ansatz, wie Lewa ihn anbietet, sorgt für kürzere Kommunikationswege und bündelt das erforderliche Know-how an den Schnittstellen der einzelnen Arbeitsbereiche. Dabei werden auch im Vorfeld Rohrleitungsstudien durchgeführt sowie Machbarkeitsanalysen, heißt es weiter. Nach Inbetriebnahme der Anlage durch einen Service-Ingenieur werde dem Anwender für den gesamten Lebenszyklus der Pumpen nicht zuletzt ein eigener Service-Experte zur Seite gestellt. Er übernimmt die Beratung bei Anwendungsschwierigkeiten und führt anfallende Wartungsarbeiten durch.

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