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MES steigert nachhaltig die Produktivität in der Fertigung

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Der wesentliche Vorteil eines MES ist die aktuelle Datenverwertung

In einem MES fallen viele Detaildaten mit einer hohen Frequenz an. Ein Teil dieser Daten wird in Verdichtungsalgorithmen dazu verwendet, ein überlagertes ERP mit Aussagen zu Material- und Zeitverbräuchen, Personalaufwänden und Qualitäten für abgearbeitete Aufträge zu versorgen. Der wesentliche Vorteil eines MES besteht jedoch in der aktuellen Verwertung dieser Daten. Ein Vorteil, der heute leider noch nicht ausreichend gesehen und gewürdigt wird.

Diese aktuell anfallenden Daten ermöglichen in der richtigen Verdichtung und in der richtigen Vernetzung Ad-hoc-Aussagen zum Fertigungszustand und ermöglichen damit, auf Veränderungen in der Fertigung, vor allem auf negative Veränderungen, sofort mit Gegenmaßnahmen zu reagieren. Dazu sind in den typischen Auswertefunktionen, die ein MES bereithält, auch Monitoring-Funktionen notwendig. Ein Produkt, das diese Funktionalität beispielhaft realisiert hat, ist das MES-Cockpit von MPDV. Mit den Modulen Monitoring, Condition Monitoring und Performance-Analyse werden dem Anwender drei prinzipielle Sichten auf seine Fertigung bereitgestellt.

Die Funktionsgruppe Monitoring zeigt den aktuellen Zustand aller produktionsrelevanten Einheiten an. Dies können Zustände von Maschinen sein, dies können auch aktuelle Nutzungsgrade oder die Fertigstellungsgrade von Aufträgen und Arbeitsgängen sein. Das Condition Monitoring wendet sich an Meister, Abteilungsleiter und Arbeitsvorbereiter. Dort werden aktuelle Fertigungszustände in Bezug gesetzt zu Sollvorgaben. Die Funktionsgruppe Condition Monitoring (CM) zeigt an, wenn sich Produktiveinheiten, Maschinen, Maschinengruppen, Abteilungen und so weiter vom Sollzustand entfernen.

MES ermöglicht mit Performance-Analyse Auswertungen über längeren Zeitraum

Diese leistungsfähige Funktionalität ermöglicht es damit, sofort einzugreifen und den Schaden, der durch negative Produktionszustände angerichtet wird, zu begrenzen oder gegebenenfalls ganz zu neutralisieren. Die Funktionsgruppe der Performance-Analyse wendet sich an Werkleiter und Controller und ermöglicht Auswertungen über längere Zeiträume. Dabei können sowohl einzelne Maschinen wie Maschinengruppen verglichen werden. Das leistungsfähige Analysetool erlaubt natürlich einen artikel- und auftragsorientierten Vergleich.

Das MES-Cockpit ist mit den über das Monitoring hinausgehenden Funktionen zu einem Analysetool geworden, das für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens eine wichtige Rolle spielt. Es geht dabei weniger um eine Analyse im Sinne eines kaufmännischen Controllings, sondern um eine Schwachstellenanalyse, die aufzeigen kann, wie betriebliche Zustände voneinander abhängig sind. Mit der Beobachtung solcher Abhängigkeiten über verschiedene oder auch längere Zeiträume können resultierende Schwachstellen beseitigt werden.

Realtime-Fähigkeit eines MES bietet weitere Vorteile

Auf die Realtime-Fähigkeit eines MES soll dabei noch besonderes Augenmerk gerichtet werden. Um Aufträge und Arbeitsgänge in einem Fertigungsunternehmen effizient abwickeln zu können, ist die möglichst zeitgenaue Bereitstellung aller benötigten Ressourcen von entscheidender Bedeutung. Zu früh und zu viel bereitgestelltes Material dämpft die Effizienz ebenso wie nicht vorhandene Werkzeuge und die falschen Personalkapazitäten.

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