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MES steigert nachhaltig die Produktivität in der Fertigung

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Der Nutzen für den MES-Anwender ist der entscheidende Faktor

Unabhängig davon, welche Sichtweise auf ein MES man vertritt (stand alone oder Zubehör zu ERP oder Erweiterung der Maschinensteuerung), ist der Nutzen für den Anwender der entscheidende Faktor. Genauso, wie man ein MES modular betrachten muss, muss man auch die Nutzeffekte eines MES modular betrachten. Den Nutzen eines MES kann man mit der Reduzierung von Verschwendung beschreiben. Dabei gibt die Literatur folgende Arten an:

  • Verschwendung durch Überproduktion,
  • Verschwendung durch Warte- und Stillstandszeiten,
  • Verschwendung beim Materialtransport,
  • Verschwendung bei der Bearbeitung,
  • Verschwendung durch Umlaufbestände,
  • Verschwendung durch unnötige Bewegungen,
  • Verschwendung durch Fehler
  • Verschwendung durch überhöhten Energieverbrauch
  • Verschwendung durch lückenhafte Dokumentation/Rückverfolgbarkeit.

Allein diese kurze Liste zeigt, dass es im Unternehmen den Generalangriffspunkt (um die Verschwendung auf null zu reduzieren) nicht gibt. Es sind viele Stellschrauben, an denen gedreht werden muss. Viele kleine Nutzeffekte können sich zu einem großen Nutzen summieren.

MES muss genau an das jeweilige Unternehmen angepasst sein

Um die kleinen Nutzeffekte jedoch zu realisieren, sind entsprechende dedizierte Funktionen im MES notwendig. Bild 1 (siehe Bildergalerie) zeigt eine Sicht auf ein modulares MES. Dort sind die MES-Funktionen in einzelnen Gruppen zusammengefasst. Die Benennungen orientieren sich an marktüblichen Zuordnungen zu Organisationseinheiten. Bild 2 zeigt beispielhaft, wie sich aus verschiedenen kleinen Nutzeffekten der in Bild 1 gezeigten Funktionsgruppen ein Gesamtnutzen aufbauen kann.

Diese einfache Überlegung zeigt, dass es nicht sinnvoll ist, ein MES, das die typischen Bereiche eines Fertigungsunternehmens abdeckt, ungeprüft en bloc über ein Fertigungsunternehmen zu stülpen. Die Verbesserungseffekte, die man mit einzelnen Funktionsgruppen erzielen möchte, müssen lokalisiert werden und in ein Gesamtkonzept einfließen. Hilfestellung bei diesen Überlegungen leisten Tools, wie zum Beispiel der Return-on-Investment-(ROI-)Analyzer von MPDV (Bild 3).

Ausgehend von verschiedenen Zielstellungen werden durch eine gezielte Evaluation die Funktionalitäten lokalisiert, mit deren Hilfe sich Verbesserungen erreichen lassen. Eine Zusammenstellung aller notwendigen Funktionselemente und deren Nutzeffekte ergibt die potenziellen Einsparungen im ROI-Zeitraum. Ein kostenloser ROI-Analyzer steht unter folgendem Link zur Verfügung: www.mes-portal.com/roi-analyzer/index.html.

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