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Sensoren für Extrudeure Messung des Polymerschmelzedrucks mit quecksilberfreien Sensoren

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Gefran-Gruppe erweitert ihr Portfolio an Drucksensoren für die Kunststoffverarbeitung. Und zwar um die quecksilberfreien Schmelzdrucksensoren der HIX-Baureihe für Extrusionsanlagen.

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Quecksilberfrei gelingt mit Gefrans neuen Drucksensoren die Messung in niedrigviskosen Polymerschmelzen. Die Systeme arbeiten piezoresistiv mit Siliziumsensor, heißt es. Ideal für die Kunststoffverarbeitung per Extruder.
Quecksilberfrei gelingt mit Gefrans neuen Drucksensoren die Messung in niedrigviskosen Polymerschmelzen. Die Systeme arbeiten piezoresistiv mit Siliziumsensor, heißt es. Ideal für die Kunststoffverarbeitung per Extruder.
(Bild: Gefran )

Sie erfüllen laut Hersteller die Anforderungen von Maschinenbauern, Systemintegratoren sowie Endanwendern in der Polymerproduktion. Ausgelegt sind sie deshalb auch für hohe Temperaturen sowie explosionsgefährdete Bereiche, heißt es weiter.

Umweltfreundliche und smarte Sensoren

Gefran erklärt, dass In Extrusionsanlagen für die Kunststoffverarbeitung die Messung des Massedrucks geschmolzener Polymere besonders wichtig ist, um konstante Materialeigenschaften und somit eine hohe Qualität des Endproduktes zu erreichen. Für die Echtzeitüberwachung dieser Parameter biete Gefran mit der HIX-Serie eine reichhaltige Palette an Schmelzdrucksensoren an, die besonders sicher, umweltfreundlich und bereit für Industrie 4.0-Anwendungen seien. Nicht zuletzt sorgten sie für zuverlässig und wiederholgenau ablaufende Fertigungsprozesse.

Piezoresistive Druckmessung bis 350 °C

HIX (HART – IMPACT – ATEX) sind Produktnamen, die einerseits für das HART-Kommunikationsprotokoll stehen und andererseits für die die ATEX-Zertifizierung, die den Einsatz der Druckmessumformer in explosionsgefährdeten Bereichen erlaubt, erklärt Gefran dazu. IMPACT-Sensoren zeichneten sich vor allem durch ein piezoresistives Funktionsprinzip aus, weswegen auf eine Übertragungsflüssigkeit (etwa Quecksilber) verzichtet werden könne. Betriebstemperaturen bis 350 °C sollen außerdem kein Problem sein. Die Sensoren verfügen über eine bis zu 15-mal dickere Kontaktmembran als herkömmliche Typen, betont der Hersteller. Und der zu ermittelnde Druck wird dabei über eine mikrobearbeitete Struktur (MEMS) direkt auf das Sensorelement aus Silizium übertragen, heißt es weiter. Die Baureihe HIX mit 4- bis 20-mA-Ausgang decke einen Druckbereich von 0 bis 10 bar respektive 0 bis 1000 bar ab – ideale Eigenschaften also, für die Extrusion niedrigviskoser Kunststoffe.

Zertifiziert und leicht zu installieren

Die neuen Schmelzdrucksensoren können außerdem über eine interne Autokompensation bei Temperaturschwankungen zurückgreifen und so die typische Drift herkömmlicher Sensoren aufgrund der Füllflüssigkeitserwärmung reduzieren. Für eine leichte Installation gibt es auch die passenden Flanschadapter (links im Bild).
Die neuen Schmelzdrucksensoren können außerdem über eine interne Autokompensation bei Temperaturschwankungen zurückgreifen und so die typische Drift herkömmlicher Sensoren aufgrund der Füllflüssigkeitserwärmung reduzieren. Für eine leichte Installation gibt es auch die passenden Flanschadapter (links im Bild).
(Bild: Gefran )

Die neuen Schmelzdrucksensoren können außerdem über eine interne Autokompensation bei Temperaturschwankungen zurückgreifen und so die typische Drift herkömmlicher Sensoren aufgrund der Füllflüssigkeitserwärmung reduzieren, betont Gefran. Die Neulinge sind auch Plc- und SIL2-zertifiziert, um Risikofaktoren im Produktionsprozess zu minimieren. Damit sich die Komponenten schnell und einfach installieren ließen, biete Gefran auch die passenden Flanschadapter an.

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