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Aus- und Weiterbildung

Mink Bürsten gewinnt IHK-Bildungspreis für betriebliches Engagement

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die August Mink KG, Göppingen, hat den bundesweiten IHK-Bildungspreis für ihr Engagement in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag und der Otto-Wolff-Stiftung gewonnen. 300 geladene IHK-Prüfer aus ganz Deutschland entschieden sich per Live-TED-Voting in der Preiskategorie 50 bis 500 Mitarbeiter für das Unternehmen, wie es in einer Mitteilung von Mink heißt. Auch in anderen Bereichen zahle sich das Bildungsangebot für Mink aus.

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Moderator Oliver Welke verlieht den Preis an Christian Ott, Leiter der Mink-Akademie, und Daniel Zimmermann, Kaufmännischer Leiter des Bürstenherstellers.
Moderator Oliver Welke verlieht den Preis an Christian Ott, Leiter der Mink-Akademie, und Daniel Zimmermann, Kaufmännischer Leiter des Bürstenherstellers.
(Bild: Mink/Jens Schicke)

Zuvor hatte sich laut Mitteilung die begleitende Fachjury aus hochrangigen Aus- und Weiterbildungsexperten (Julia Merkel, Geschäftsführerin Esprit Europe GmbH; Carola Schaar, IHK-Präsidentin Halle-Dessau; Hermann Trompeter, Leiter Weiterbildung Phoenix Contact GmbH & Co. KG; Christoph Obladen, Personalchef Heraeus Konzern; Sándor Mohácsi, Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren Deutschland; Dr. Achim Dercks, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK e.V.), für 15 Finalisten aus ganz Deutschland und unterschiedlichen Branchen entschieden.

Unternehmen aus Baden-Württemberg beim IHK-Bildungspreis erfolgreich

Nachdem bereits der „Innovationspreis Weiterbildung“ der Region Stuttgart im vergangenen Jahr gewonnen werden konnte, behauptete sich Mink Bürsten auch in Berlin. Der Sonderpreis „Integration“ ging an die Mader GmbH & Co. KG nach Leinfelden-Echterdingen, wie es heißt. Auch in der Kategorie „Großunternehmen“ sei der Preis durch die Bosch Verpackungstechnik GmbH nach Baden-Württemberg geholt worden. Moderator Oliver Welke habe humorvoll durch das Abendprogramm geführt.

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Das der August Mink KG zugesprochene Preisgeld von 6000 Euro soll dem Jebenhäuser Waldeckhof (Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH) zu Gute kommen. Laut Mitteilung ist dies ein Landschaftspflege- und Erlebnisbauernhof, der durch arbeitslose Menschen betrieben wird, die ohne fachliche und pädagogische Unterstützung kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten. Ziel des Projektes sei die Integration der Teilnehmer in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

„Gemeinsam besser werden“ lautet das diesjährige Motto der Mink-Akademie des Göppinger Anbieters von Bündelsystemen. Im Gegensatz zu vielen anderen Weiterbildungsangeboten legt das Unternehmen nach eigenen Angaben Wert auf eine enge Verzahnung zwischen Weiterbildungsangebot und der Umsetzung im Tagesgeschäft.

Mink will über Weiterbildung eine Unternehmenskultur des Mitdenkens vermitteln

Im Zentrum aller Bildungsmaßnahmen bei Mink stehe die Vermittlung einer Unternehmenskultur des Mitdenkens. Der Mensch stehe hierbei im Mittelpunkt des Handelns. Nur durch die Einbindung des Wissens aller Mitarbeiter des Unternehmens sei der Produktions- und Entwicklungsstandort Deutschland langfristig profitabel.

Mink Bürsten habe durch interne, didaktisch und fachlich ausgebildete Trainer spezielle Bildungskonzepte entwickelt, die fachliche Inhalte mit diesem Ansatz verbinden. So ist es unter anderem ein Ziel jeder Bildungsmaßnahme, zehn Verbesserungsvorschläge zu finden und zu dokumentieren, wie es heißt. Im Anschluss an die Seminare unterstützten die internen Trainer die Umsetzung der Ideen vor Ort und sicherten so den Wissenstransfer des Gelernten in den Arbeitsalltag.

Ein Angebot von jährlich knapp 50 halb- oder ganztägigen Seminaren – die Teilnehmerzahl sei auf sechs bis zehn Personen begrenzt – ermögliche es, dass sämtliche Mitarbeiter bereits innerhalb der ersten sechs Monate ihrer Betriebszugehörigkeit mindestens zwei Seminare besuchen, ohne dadurch das Tagesgeschäft des mittelständischen Unternehmens zu beeinträchtigen. Durch eine gemischte Teilnehmerstruktur bezüglich Hierarchie und Bereiche entstehe eine Plattform zum Informationsaustausch. Mit diesem Konzept sei seit 2007 sowohl die Motivation der Mitarbeiter als auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens deutlich verbessert worden. Bemerkbar mache sich dies unter anderem in Form eines niedrigen Krankenstandes, einer geringen Fluktuation, einer sinkenden Reklamationsrate sowie einer steigenden Produktivität.

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