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Digitalisierung

Mit der Cloud Werkzeug­maschinen effizienter nutzen

| Autor / Redakteur: Stefan Runde, Tobias Jäger und Judith Ruppert / Andrea Gillhuber

Mit der Cloud Werkzeugmaschinen effizienter nutzen, zum Beispiel mit cloudbasierten Softwareapplikationen von Siemens.
Mit der Cloud Werkzeugmaschinen effizienter nutzen, zum Beispiel mit cloudbasierten Softwareapplikationen von Siemens. (Bild: Siemens)

Über cloudbasierte Softwareapplikationen lassen sich mit wenig Aufwand mehr Transparenz und Effizienz in Werkzeugmaschinen erreichen. Über das Internet können Verfügbarkeit und Produktivität überwacht und zusätzliche Dienste angeboten werden.

Die Digitalisierung über alle Ebenen und Wertschöpfungsketten hinweg ist auch im Werkzeugmaschinengeschäft das herausragende Thema der Zeit. Sie ist von höchster Relevanz für Maschinenhersteller wie -betreiber. Durch die Verfügbarkeit immer größerer Mengen digitaler Informationen direkt aus dem Produktionsprozess, dank nahezu unbegrenzter Speicherkapazität und vielfältiger Kommunikationsmöglichkeiten moderner IT-Systeme lassen sich sowohl der Betrieb von Werkzeugmaschinen als auch ihr Service entscheidend verbessern.

Effizienz auf allen Ebenen: In Machine – In Line – In Cloud

Einer der Treiber dieser Transformation ist Siemens, mit einem umfassenden und eng verzahnten Lösungsportfolio für die Felder Digitalisierung, Automatisierung und Technologie. Dieses Portfolio unterstützt beide Kundengruppen auf ihren individuellen Wegen in die digitale Zukunft.

Den Rahmen für die Digitalisierung im Werkzeugmaschinengeschäft bildet bei Siemens eine integrierende IT-Architektur mit den Ebenen „In Machine“, „In Line“ und „In Cloud“. Analog zu diesen drei Ebenen gibt es drei Produktplattformen mit maßgeschneiderter CNC-Shopfloor-Management-Software. Die Plattform für die Maschinenebene heißt Sinumerik/Sinumerik Edge. Sinumerik Edge bringt die für leistungsstarkes Edge Computing nötige Hard- und Software direkt an die Maschine und ermöglicht so vor Ort Prozessdatenanalyse mit hoher Abtastrate und in Echtzeit. Ziel ist es, die Maschinenverfügbarkeit und Produktivität kontinuierlich zu verbessern.

Das ist auch der Fokus der Plattform Sinumerik Integrate. Auf der In-Line-Ebene geht es um die Bündelung und Aufbereitung von Daten umfangreicherer Produktionslinien auf lokalen, vom Anwender betriebenen Servern.

Diese beiden ersten Ebenen werden überlagert von Mindsphere, dem cloudbasierten, offenen IoT-Betriebssystem von Siemens. Als Plattform für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist Mindsphere grundsätzlich offen für die Anbindung einer breiten Palette von Komponenten und auch für die Integration von Softwareapplikationen. So zum Beispiel auch für Lösungen externer Partner, von Maschinenherstellern über Technologieanbieter und Systemintegratoren bis hin zu Anbietern von Infrastructure-as-a-Service-Diensten (IaaS).

Mit Blick auf die CNC-Fertigung wurden skalierbare, direkte und indirekte Möglichkeiten der Anbindung geschaffen. So entsteht die erforderliche Konnektivität für einen einfachen und sicheren Zugriff auf Sinumerik-Steuerungen, aber auch auf Controller anderer Hersteller.

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