Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Digitalisierung

Mit der Cloud Werkzeug­maschinen effizienter nutzen

| Autor / Redakteur: Stefan Runde, Tobias Jäger und Judith Ruppert / Andrea Gillhuber

Mit der Cloud Werkzeugmaschinen effizienter nutzen, zum Beispiel mit cloudbasierten Softwareapplikationen von Siemens.
Mit der Cloud Werkzeugmaschinen effizienter nutzen, zum Beispiel mit cloudbasierten Softwareapplikationen von Siemens. (Bild: Siemens)

Über cloudbasierte Softwareapplikationen lassen sich mit wenig Aufwand mehr Transparenz und Effizienz in Werkzeugmaschinen erreichen. Über das Internet können Verfügbarkeit und Produktivität überwacht und zusätzliche Dienste angeboten werden.

Die Digitalisierung über alle Ebenen und Wertschöpfungsketten hinweg ist auch im Werkzeugmaschinengeschäft das herausragende Thema der Zeit. Sie ist von höchster Relevanz für Maschinenhersteller wie -betreiber. Durch die Verfügbarkeit immer größerer Mengen digitaler Informationen direkt aus dem Produktionsprozess, dank nahezu unbegrenzter Speicherkapazität und vielfältiger Kommunikationsmöglichkeiten moderner IT-Systeme lassen sich sowohl der Betrieb von Werkzeugmaschinen als auch ihr Service entscheidend verbessern.

Effizienz auf allen Ebenen: In Machine – In Line – In Cloud

Einer der Treiber dieser Transformation ist Siemens, mit einem umfassenden und eng verzahnten Lösungsportfolio für die Felder Digitalisierung, Automatisierung und Technologie. Dieses Portfolio unterstützt beide Kundengruppen auf ihren individuellen Wegen in die digitale Zukunft.

Den Rahmen für die Digitalisierung im Werkzeugmaschinengeschäft bildet bei Siemens eine integrierende IT-Architektur mit den Ebenen „In Machine“, „In Line“ und „In Cloud“. Analog zu diesen drei Ebenen gibt es drei Produktplattformen mit maßgeschneiderter CNC-Shopfloor-Management-Software. Die Plattform für die Maschinenebene heißt Sinumerik/Sinumerik Edge. Sinumerik Edge bringt die für leistungsstarkes Edge Computing nötige Hard- und Software direkt an die Maschine und ermöglicht so vor Ort Prozessdatenanalyse mit hoher Abtastrate und in Echtzeit. Ziel ist es, die Maschinenverfügbarkeit und Produktivität kontinuierlich zu verbessern.

Das ist auch der Fokus der Plattform Sinumerik Integrate. Auf der In-Line-Ebene geht es um die Bündelung und Aufbereitung von Daten umfangreicherer Produktionslinien auf lokalen, vom Anwender betriebenen Servern.

Diese beiden ersten Ebenen werden überlagert von Mindsphere, dem cloudbasierten, offenen IoT-Betriebssystem von Siemens. Als Plattform für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist Mindsphere grundsätzlich offen für die Anbindung einer breiten Palette von Komponenten und auch für die Integration von Softwareapplikationen. So zum Beispiel auch für Lösungen externer Partner, von Maschinenherstellern über Technologieanbieter und Systemintegratoren bis hin zu Anbietern von Infrastructure-as-a-Service-Diensten (IaaS).

Mit Blick auf die CNC-Fertigung wurden skalierbare, direkte und indirekte Möglichkeiten der Anbindung geschaffen. So entsteht die erforderliche Konnektivität für einen einfachen und sicheren Zugriff auf Sinumerik-Steuerungen, aber auch auf Controller anderer Hersteller.

Neue Sonderschau „Digital Way“ auf der AMB 2018

„Digital Way“ AMB 2018

Neue Sonderschau „Digital Way“ auf der AMB 2018

09.01.18 - „Digital Way“ der AMB 2018 ist eine neue Sonderschau und Kongress, die unter anderen Themen Standardisierung fokussieren wird. lesen

Siemens und TCS kooperieren bei industriellen IoT-Anwendungen für Mind-Sphere

Industrie 4.0

Siemens und TCS kooperieren bei industriellen IoT-Anwendungen für Mind-Sphere

07.06.17 - TCS entwickelt Lösungen und digitale Services für Fertigungsunternehmen. Wie Siemens mitteilt, sind weitere Kooperation für Energieerzeuger, Bahnbetreiber sowie für Kunden im Gesundheitswesen und Gebäudemanagement geplant. Die Kunden profitieren von Erkenntnissen durch Datenanalysen, heißt es weiter. lesen

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45034177 / Zerspanung)

Themen-Newsletter Produktion abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Lamborghini bekommt flexibelste Lackieranlage der Welt

Lackieren

Lamborghini bekommt flexibelste Lackieranlage der Welt

10.04.18 - Individuelle Lackierungen sind in der neuen Lackiererei von Lamborghini problemlos möglich. Ein neuartiges Anlagenlayout und die intelligente Anlagensteuerung mit dem Produktionsleitsystem E-MES machen den Weg frei, wie der Böblinger Anlagenhersteller Eisenmann mitteilt. lesen

Was Sie jetzt über die Datenschutz-Grundverordnung wissen müssen

Tipps zur DSGVO

Was Sie jetzt über die Datenschutz-Grundverordnung wissen müssen

16.04.18 - 2018 wird es ernst, am 25. Mai endet die Übergangsfrist für die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Damit werden die Datenschutzregeln für Unternehmen und Behörden deutlich strenger. Viele bisherige Datenschutzmaßnahmen müssen hinterfragt, aktualisiert oder erweitert werden. Die Zeit läuft. Viele Unternehmen laufen hinterher. lesen

BMW investiert über 10 Mio. Euro in 3D-Druck

F&E

BMW investiert über 10 Mio. Euro in 3D-Druck

19.04.18 - Die BMW Group plant einen einen Campus für Additive Fertigung in Oberschleißheim, nördlich von München, für mehr als 10 Mio. Euro. lesen