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Prozess erfordert trockene, öl- und partikelfreie Druckluft
Das Medium Druckluft spielt in der Dichtschaumtechnologie von Ceracon eine wichtige Rolle. Durch die in das PUR-Material eingeleitete Luftmenge lässt sich dessen Weichheit regulieren. Das ist besonders wichtig, weil jeder Einsatz unterschiedliche Anforderungen an den Härtegrad des Schaums stellt. Da die Qualität der im Aufschäumprozess eingesetzten Druckluft Auswirkungen auf die Qualität des Dichtmediums hat, bereitet Ceracon diese auf. „Für unsere Anwendung benötigen wir trockene, öl- und partikelfreie Druckluft“, erklärt Thomas Dierolf, Anwendungstechniker bei Ceracon. „Wenn die Druckluft zu viel Feuchtigkeit enthält, reagiert sie mit dem PUR-Material. Das führt zu einem zähflüssigen Medium und verstopften Düsen.“ Für die zuverlässige Trocknung der Druckluft mit integrierter Filtration verbaut das Unternehmen in seinen Schaumdosieranlagen seit Anfang 2019 serienmäßig den Membrantrockner Drypoint M Plus des Neusser Druckluftspezialisten Beko Technologies.

Drucklufttrocknung durch teildurchlässige Membran
Für einen sicheren Prozess muss der Taupunkt der zum Aufschäumen eingesetzten Druckluft unter -20 °C liegen. Dieser wird durch den Drypoint M Plus, der einen Drucktaupunkt von bis zu -40 °C erreicht, deutlich übertroffen. Der Membrantrockner mit integriertem Nanofilter bietet außerdem eine Trocknung auf kleinem Raum, da Druckluftfilter und Membrantrockner in einem Gehäuse verbaut sind. Dabei benötigt er weder elektrische Energie noch umweltbelastende Trockenmittel. Durch Einsatz des Membrantrockners stellt Ceracon sicher, dass die Anlagen stets mit zuverlässig trockener Druckluft versorgt werden – unabhängig davon, in welcher Klimazone der Welt sie stehen.
Laut Udo Mueller, Leiter OEM-Vertrieb bei Beko Technologies, ist Druckluft für Unternehmen noch immer eine „Sowieso-Energieform“ – soll heißen: „Sie ist ohnehin da, um die müssen wir uns nicht weiter kümmern.“ Das sei allerdings ein Irrglaube, stellt Mueller klar. „Sichere industrielle Fertigungsprozesse erfordern eine konstant verfügbare Druckluft von stabiler Qualität, so wie bei Ceracon.“
Energieeffizienz
Industrie 4.0 erreicht die Druckluft
Membrantrockner in kompakter Bauweise
Bereits vor der Anlage von Beko Technologies setzte Ceracon in seinen Schaumdosieranlagen einen Membrantrockner ein. Da das Produkt allerdings wartungsintensiver war und zudem einen wesentlich höheren Platzbedarf hatte, entschied sich der Betrieb mitten im Beginn der neuen Serienproduktion für den Wechsel auf den Drypoint M Plus. „Der Platzbedarf war für uns ein ganz wichtiges Argument“, sagt Dierolf. „Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu dem Trockner, den wir vorher genutzt haben, ist der Drypoint einteilig und benötigt keinen elektrischen Anschluss. Druckluftfilter und Membrantrockner sind in einem Gehäuse verbaut. Das macht die Wartung für uns einfacher, bequemer und kostengünstiger.“ Mueller ergänzt: „Außerdem fügt er sich auch besser in das Erscheinungsbild der Ceracon-Anlage ein, die kürzlich erst von einem Industriedesigner neu gestaltet wurde.
* Karin Bönig ist freie Journalistin. Weitere Information zum Unternehmen: Beko Technologies, 41468 Neuss, Tel. (0 21 31) 9 88-0, info@beko-technologies.com
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