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Betriebliche Weihnachtsgeschenke

Mitarbeiter wünschen sich Gutscheine zu Weihnachten

| Redakteur: Melanie Krauß

Betriebliche Weihnachtsgeschenke können eine gute Möglichkeit sein, die eigenen Mitarbeiter zu motivieren. Bei Guthabenkarten bis zu 104 Euro können Unternehmen zudem Steuervorteile nutzen.
Betriebliche Weihnachtsgeschenke können eine gute Möglichkeit sein, die eigenen Mitarbeiter zu motivieren. Bei Guthabenkarten bis zu 104 Euro können Unternehmen zudem Steuervorteile nutzen. (Bild: ©Doris Heinrichs - stock.adobe.com)

Was wünschen sich Mitarbeiter als Weihnachtsgeschenk von ihrem Arbeitgeber? Eine aktuelle Umfrage zeigt: Auf Platz 1 der beliebtesten Weihnachtsgeschenke stehen Sonderzahlungen oder Gutscheine. Allerdings erfüllen diesen Wunsch weniger als die Hälfte der Chefs.

Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna im Auftrag von Sodexo zeigt, dass 75 % der Arbeitnehmer Sonderzahlungen oder Gutscheine zu Weihnachten durch ihren Arbeitgeber begrüßen würden. Gleichzeitig kommen nur knapp 40 % der Chefs diesem Wunsch nach.

Die diesjährigen Studienergebnisse bestätigen zudem einen Trend: Betriebliche Weihnachtsgeschenke und Anerkennung sind extrem wichtig. Die Erhebung im Vorjahr zeigte ähnliche Ergebnisse. Hier wünschten sich 79 % der Arbeitnehmer Sonderzahlungen oder Gutscheine zu Weihnachten, doch lediglich 36 % der Chefs folgten diesem Wunsch. Insofern scheinen Unternehmen sich aktuell beim Thema Weihnachtsgeschenke für Arbeitnehmer sogar ein wenig spendierfreudiger zu zeigen.

Jeder dritte Arbeitnehmer geht leer aus

Sowohl die Ergebnisse der Studie aus dem Jahr 2017 als auch die der aktuellen 2018er-Studie zeigen aber auch, dass jeder dritte Mitarbeiter gar kein Weihnachtsgeschenk von seinem Vorgesetzten erhält. Zwar ist mittlerweile allgemein anerkannt, dass Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern sich positiv auf das Commitment und die Motivation auswirkt, gerade zur Weihnachtszeit wird damit aber gespart.

Ein Viertel der Angestellten werden von ihrem Arbeitgeber mit Kugelschreibern, Schokolade oder anderen Kleinigkeiten beschenkt, nur knapp 40 % erhielten Präsente wie Sonderzahlungen oder Gutscheine zu Weihnachten. Unternehmen mit 51 bis 100 Mitarbeitern zeigten sich am spendabelsten, rund 53 % der Arbeitgeber in dieser Unternehmensgröße leisteten Sonderzahlungen oder Gutscheine, gefolgt von den Unternehmen mit 201 bis 500 Mitarbeitern mit 46 %. Nur knapp 33 % der Unternehmen mit 1 bis 10 Mitarbeitern gewähren solche Weihnachtsgeschenke.

Was wird geschenkt? Die geläufigsten Weihnachtsgeschenke seitens des Arbeitgebers sind:
  • Geld/Sonderzahlungen/Einkaufsgutscheine (39 %)
  • Süßigkeiten (14 %)
  • Alkohol (11 %)
  • Bei 6 % der befragten Mitarbeiter wird im Betrieb übrigens noch gewichtelt.

    Für drei Viertel der Beschäftigten sind Einkaufsgutscheine und geldwerte Zusatzleistungen besonders attraktiv, zumal sie hier frei über die weitere Verwendung entscheiden können. Mit speziellen Prepaid- und Sachbezugskarten können Mitarbeiter nach Belieben einkaufen. So lässt sich dem Wunsch der Mitarbeiter einfach nachkommen und das sogar steuerfrei. „Unternehmen können im Rahmen der betrieblichen Weihnachtsfeier ihren Mitarbeitern steuerfrei bis zu 60 Euro als Geschenk zuwenden oder dafür die steuerfreie 44-Euro-Freigrenze nutzen, beides lässt sich sogar kombinieren", erklärt Sodexo-Unternehmenssprecher George Wyrwoll. Ohne großen Aufwand könnten Chefs so die Wünsche ihrer Angestellten erfüllen und sie motiviert ins neue Jahr starten lassen.

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    „Weihnachtsfeiern sind mittlerweile wichtige Teambuilding-Maßnahmen und stärken den kollegialen Zusammenhalt. Des Weiteren sind sie eine positive Abwechslung zum Arbeitsalltag“, so Wyrwoll. „Wer die Feier einfach ausfallen lässt, spart am falschen Ende und verschenkt wertvolles Motivationspotenzial.“ Natürlich könne eine Weihnachtsfeier nicht den Dank ersetzen, der über das ganze Jahr nicht ausgesprochen wurde. Führungskräfte sollten daher nicht nur zur Weihnachtszeit zurückschauen und ihren Angestellten für die geleistete Arbeit danken.

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