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Mobiler Raupenabzug ist größter seiner Art
Der mobile Raupenabzug ist 6 m lang und nimmt 14 Raupen auf, die sich einzeln in Nullstellung fahren lassen. Bei der Extrusion so großer Kunststoffrohre zählt besonders die Verfügbarkeit; denn Stillstand und Wiederanfahren kosten Produktivität und vor allem jede Menge Material. Bei Wandstärken bis 100 mm liegt der Materialeinsatz nach Auskunft von Kuag bei bis zu 90% der gesamten Herstellkosten.
Die Lenze-Antriebslösung für eine Einzelraupe setzt sich aus einem Servo-Regler 9300, einem Asynchron-Servomotor der Reihe MCA mit Resolverrückführung und einem vierstufigen Kegelstirnradgetriebe des Typs GKS zusammen. Die Verbindungstechnik zwischen Getriebeabtriebswelle und Raupe erfolgt per Kette. Die Gesamtübersetzung liegt bei i=1795,9. Das Getriebe selbst erreicht i=823,8.
Mit ihrem hohen Stellbereich sind die Servoachsen von Lenze in der Lage, ein breites Geschwindigkeits- und Momentenspektrum abzudecken. Dieses benötigt Kuag, um mit dem mobilen Abzug dünnere Rohre mit erheblich höheren Geschwindigkeiten produzieren zu können.
Großzügig bemessene Wälzlager gewährleisten lange Lebensdauer
Die eingesetzte MCA-Motorenreihe hat Lenze so konzipiert, dass Drehmoment und Dynamik trotz der kompakten Bauform möglichst hoch sind. Die Motoren im Leistungsbereich von 0,8 bis 31,5 kW sind oberflächen- und innenbelüftet erhältlich.
Großzügig bemessene Wälzlager mit hochtemperaturbeständigem Fett sowie ein verstärkter Isolationsaufbau gewährleisten auch bei starker Beanspruchung eine lange Lebensdauer und höchste Verfügbarkeit. Unterschiedliche Flansch- und Wellenformen ermöglichen den flexiblen Anbau und sorgen so für die leichte Integration.
Ing. Wolfgang Apschner MBA, ist Vertriebsmitarbeiter bei der Lenze -Gruppe in 4481 Asten (Österreich).
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