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Motek 2019

Mobiler 3D-Drucker fördert Effizienz bei Bauverfahren

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Ein 3D-Drucker zur mobilen Herstellung von Bauteilen aus Beton soll die Automatisierung des Baubetriebs voranbringen.

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Dr. Herwig Hengl: „Die Baubranche investiert weitaus weniger in Forschung und Entwicklung als andere Branchen.“
Dr. Herwig Hengl: „Die Baubranche investiert weitaus weniger in Forschung und Entwicklung als andere Branchen.“
(Bild: Gimatic)

Dr. Herwig Hengl hat als Gründer von Printstones – eines Spin-offs der TU Wien – und Initiator eines mobilen 3D-Druckers für die Herstellung von Betonteilen auch die Großwetterlage im Blick: „Die Zementherstellung ist für etwa acht Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich, die Luftfahrt nur für 2,6 Prozent. Deshalb könnte der 3D-Druck genutzt werden, um schwach belastete Zonen eines Bauteils auszusparen und dadurch Material einzusparen.“

Der bei dem Greiftechnikspezialisten Gimatic vorgestellte Prototyp ist als Multi-Tool-Device ausgelegt. Die Beton-3D-Druckdüse ist nur eines von möglichen Werkzeugen, die mit Partnern wie Gimatic und Kunden entwickelt werden sollen. Dabei gebe es allerdings noch Pionierarbeit zu leisten, sagt Dr. Hengl: „Die Baubranche investiert zum Beispiel weitaus weniger in Forschung und Entwicklung als andere Branchen.“

„Unsere Vision, oder sollte ich eher sagen Mission, ist die Automatisierung und Optimierung von Bauverfahren“, resümiert Dr. Hengl: „Wir möchten monotone Tätigkeiten reduzieren und Bauarbeiter entlasten. Ein gutes Beispiel dafür ist das Verlegen von Pflastersteinen.“

Gimatic Vertrieb GmbH auf der Motek 2019, Halle 3, Stand 3221.

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