Spannsysteme Monitoring-Systeme für volle Spannkraftontrolle

Redakteur: Peter Königsreuther

Die Bearbeitung von Großteilen ist nicht nur herausfordernd, sondern kann auch gefährlich sein. Deshalb sollte man sich die sogenannten FMS von Jakob Antriebstechnik näher anschauen.

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Große Werkstücke sicher gespannt halten! Und zwar durch das Force Monitoring System, kurz FMS, von Jakob Antriebstechnik, das jetzt in zwei Ausführungen angeboten wird.
Große Werkstücke sicher gespannt halten! Und zwar durch das Force Monitoring System, kurz FMS, von Jakob Antriebstechnik, das jetzt in zwei Ausführungen angeboten wird.
(Bild: Jakob)

Bei der Bearbeitung großer Werkstücke müssen je nach Beschaffenheit derselben sehr hohe Spannkräfte wirken, damit der Prozess sicher vonstatten geht, ruft Jakob in Erinnerung. Durch die übliche Aufspannung per Planscheiben oder Klauenkästen könne die Bearbeitungszeit durchaus auf mehrere Tage und Schichtwechsel anwachsen. Eine konventionelle Aufspannung berge außerdem diverse Nachteile: Durch eine Vorspannkrafterzeugung entstehen Schwankungen der Spannkraft infolge von Verlusteffekten, heißt es dazu. Ein inhomogener Spannungszustand in der Trennfuge sowie eine schwankende Spannkraft wenn verschiedene Werker damit umgehen, gehören auch zu den Nachteilen. Nicht zuletzt können sich die Klassiker durch Vibrationen durchaus lockern – fatal bei der Bearbeitung. Das Force Monitoring System, kurz FMS, von Jakob, das es momentan in zwei Ausführungen gibt, umgeht diese Problemfelder. Unter der Bezeichnung FMS XXL als Spannklaue mit integriertem Monitoring System oder als FMS Pad, welches bei der Bearbeitung von Großteilen zum Einsatz kommt, werden sie angeboten. Das FMS Pad wird zwischen Spannelement und Werkstück eingesetzt, erklärt Jakob. Je nach Ausführung wird ein Messbereich von 0 bis 1000 kN erfassbar.

Qualitätsentscheidend für die Bearbeitung großer Werkstücke

Der Hersteller erklärt weiter: die Überwachung der Spannkräfte wird bei der Großteilebearbeitung für Arbeiter, Bauteil und Maschine zum Sicherheitsgaranten. Aber auch die angepeilte Bearbeitungsqualität kann natürlich nur durch ausreichend hohe Spannkräfte erreicht werden. Exakte und konstante Aufspannkräfte sind außerdem besonders für leicht verformbare Werkstücke qualitätsentscheidend, merkt Jakob an. Durch Faktoren wie Zentrifugalkräfte können sich diese auch erst während der Bearbeitung in ihrer Geometrie verändern. Des Weiteren könnten die Werkstücke zum Vibrieren angeregt werden, hervorgerufen durch Geometrie- und Strukturänderungen, was eine Spannkraftminderung oder sogar das vollständige Lösen des Teils bewirken könne. Besonders Großteile können schon durch eine leichte Unwucht für Probleme sorgen, wenn bei zunehmender Drehgeschwindigkeit Taumelbewegungen auftreten, sagt Jakob. Solche Änderungen können durch den Einsatz eines FMS sofort erkannt und gemeldet werden, um notwendige Anpassungen durchzuführen oder bei einem plötzlichen Spannkraftabfall einen Bearbeitungs-Stopp auszuführen, versprechen die Kleinwallstädter Spezialisten. Siehe auch diese Video.

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