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Multifunktionswerkzeug Multifunktionswerkzeug arbeitet produktiver als eine Bohrstange

| Autor/ Redakteur: Herbert Ronacher / Peter Königsreuther

Voraussetzung für eine wirtschaftliche Herstellung von qualitativ hochwertigen Bohrungen ist der Griff zum richtigen Werkzeug – meist zur Bohrstange.Ein stabilitätsoptimiertes Multifunktionswerkzeug beweist jetzt, dass man viel einfacher und anwendungsflexibler zu noch besseren Ergebnissen kommen kann.

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Bild 1: Zum zwanzigjährigen Jubiläum hat Ceratizit den Eco-Cut – Das Original – deutlich optimiert: vier Verfahren kann er nun durchführen, und bei der Bohrungsbearbeitung ist das Multifunktionswerkzeug stabiler als eine Bohrstange.
Bild 1: Zum zwanzigjährigen Jubiläum hat Ceratizit den Eco-Cut – Das Original – deutlich optimiert: vier Verfahren kann er nun durchführen, und bei der Bohrungsbearbeitung ist das Multifunktionswerkzeug stabiler als eine Bohrstange.
(Bild: Ceratizit)

Bei der Innenbearbeitung mit den üblichen Bohrstangen entstehen durch hohe radiale Schnittkräfte oft unerwünschte Vibrationen, die zu Rattermarken an der Werkstückoberfläche führen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von einem ungeeigneten Einstellwinkel über einen zu großen Eckenradius bis hin zu einer instabilen Spannvorrichtung. Aufgrund der langen Auskragung und eines oft ungünstigen Verhältnisses von Länge zu Durchmesser des Werkzeugs muss bei der Innenbearbeitung grundsätzlich darauf geachtet werden, dass die Bohrstange mit dem größtmöglichen Durchmesser eingesetzt wird.

Überarbeitete Trägerwerkzeuge erhöhen die Prozessstabilität

Bei Bearbeitungsaufgaben mit Bohrungen bis 3 × D werden in der Praxis deshalb oftmals Multifunktionswerkzeuge eingesetzt, die nicht nur wegen ihres anwendungsflexiblen Charakters Vorteile für den Nutzer bieten: Denn aufgrund des größeren Durchmessers kann im Vergleich zu einer konventionellen Bohrstange eine höhere Prozessstabilität erzielt werden.

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Der Werkzeugspezialist Ceratizit ist auf diesem Produktgebiet mit dem Multifunktionswerkzeug Eco-Cut Marktführer und verfügt über weitreichende Erfahrung bei der Auslegung. Eco-Cut wurde der Öffentlichkeit erstmals auf der EMO 1993 vorgestellt und konnte sich bald darauf in den unterschiedlichsten Industriezweigen, sowohl vom Klein- bis Mittelbetrieb als auch in der Serienfertigung, fest etablieren. Heute wird das Werkzeug wegen seiner sehr guten Eigenschaften und der einfachen Handhabung meist als Bohrstangenersatz angewendet.

Produktivitätsgewinn durchoptimierte Schneidstoffsorten

Pünktlich zum zwanzigjährigen Jubiläum hat man nun dem Eco-Cut – Das Original – ein umfassendes Update gegönnt. Das Multifunktionswerkzeug bietet den Anwendern nun außer den Produktivitätsvorteilen, die das Werkzeugsystem aufgrund von vier möglichen Bearbeitungsverfahren mit sich bringt, auch eine sehr stabile Bohrungsfertigung, die den höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Die neuen Trägerwerkzeuge reduzieren die Vibrationen und garantieren Fertigdurchmesser mit engeren Toleranzen als bisher, gepaart mit hohen Oberflächengüten. Bei Werkzeugen in Ausführung 2,25 × D wurde zur Erhöhung der Stabilität der Durchmesser des Anlagebundes vergrößert. Um ein teilweises Verdecken der externen Kühlmittelaustritte an den Aufnahmen zu verhindern, wurden Bereiche des Bundes frei gelassen.

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