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Prozessluft

Neue Modelle für Drehkolbengebläse-Serie

| Redakteur: Rebecca Vogt

Aerzen hat seine Aggregatserie der Delta-Blower-Drehkolbengebläse erweitert. Dem Anwender stehen nun auch Gebläse mit Ansaugvolumenströmen von 6600 m³/h und 7800 m³/h zur Verfügung. Individuelle Anforderungen in der Erzeugung von Prozessluft sollen durch die Staffelung anwendungsbezogener und effizienter gelöst werden können.

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Mit den neuen Drehkolbengebläsestufen GM 110 und GM 130 schließt der Hersteller die Lücke im Volumenstrombereich.
Mit den neuen Drehkolbengebläsestufen GM 110 und GM 130 schließt der Hersteller die Lücke im Volumenstrombereich.
(Bild: Aerzener Maschinenfabrik)

Die bisherigen Volumensprünge von 5400 m³/h und 9000 m³/h werden mit den neuen Baugruppen feiner untergliedert. Möglich sind nun Ansaugströme von 5400 m³/h, 6600 m³/h, 7800 m³/h und 9000 m³/h. Die Nennweite beträgt 250 DN. Der maximale Druckbereich liegt bei 1000 mbar.

Laut Hersteller bieten die Delta-Blower-Aggregate der fünften Generation eine große Anwendungsvielfalt für die ölfreie Förderung von Luft und neutralen Gasen. Es handele sich um leistungsstarke, robuste Drehkolbengebläse, die auch im Dauerbetrieb zuverlässig seien und durch Langlebigkeit überzeugten.

Platzsparend und geräuscharm

Die Drehkolbengebläse seien einfach handhabbar und zudem geräuscharm. Auch unter schwierigen klimatischen oder besonderen Umgebungsbedingungen könne man die Aggregate einsetzen, heißt es. Die Hardware der Maschinen zeichne sich durch ein kompaktes Design aus. Eine platzsparende Side-by-side-Aufstellung sei demnach möglich. Alle Aggregate können laut Aerzen als Stand-alone oder als Maschinenverbund eingesetzt werden – im Freien oder im Gebäude.

Der Volumenstrombereich der verschiedenen Baugruppen reicht von 30 m³/h bis 15.000 m³/h, der Regelbereich von 25 % bis 100 %. Abgedeckt werden mit der Serie Nennweiten von 50 DN bis 400 DN.

Ölfreie Prozessluft

Nach dem Aerzen-Versprechen „100 % clean“ garantierten alle Delta-Blower-Aggregate Produkt- und Prozessluftreinheit, heißt es – da das Unternehmen auf Absorptionsmaterial bei der Schalldämpfung verzichte. Der Grundträger fungiert als Druckschalldämpfer. Der Schall wird durch Luftumlenkung reduziert. So entstehe kein Verschleiß, der das nachgeschaltete System verunreinigen könnte. Die ölfreie Förderung gemäß Klasse 0 garantiere eine absolute Reinheit in der Erzeugung von Prozessluft, sodass auch sensible Produktionsbedingungen sicher bedient werden könnten.

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