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Fräswerkzeug-Upgrade Neue Silverline am Start – See me, feel me, touch me – fräs' with me!

Redakteur: Peter Königsreuther

Ceratizit hat die Fräswerkzeuge seiner Produktreihe Silverline jetzt optimiert, heißt es. Laut Angabe des Werkzeugherstellers können Praktiker den Unterschied zu vorher regelrecht „spüren“.

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Höhere Schnittgeschwindigkeit und längere Standzeiten – Das sind die Hauptvorteile, welche die universellen Fräser der neuen WNT-Silverline-Generation von Ceratizit dem Anwender bietet.
Höhere Schnittgeschwindigkeit und längere Standzeiten – Das sind die Hauptvorteile, welche die universellen Fräser der neuen WNT-Silverline-Generation von Ceratizit dem Anwender bietet.
(Bild: Ceratizit)

Die Ceratizit-Entwickler haben, wie es weiter heißt, bei dieser Optimierungsschleife ganze Arbeit geleistet. Das erklärte Ziel war es sowohl die Produktivität als auch die Leistungsfähigkeit des Fräsers zu pushen und dabei auch die Prozesssicherheit zu erhöhen. Mit der neuen Generation der Silverline-Fräser wirkt sich der Erfolg nun auf die Bearbeitung diverser Werkstoffe aus, sagt Ceratizit. Durch ihre universellen Einsatzmöglichkeiten könne auf ein zu großes Werkzeugportfolio verzichtet werden, denn für viele Fräsoperationen sei das Silverline-Spektrum meist mehr als ausreichend.

Wer bis jetzt mit den Fräsern aus der WNT-Silverline zufrieden war, werde sie nun nicht mehr hergeben. Denn die Ergebnisse aus zahlreichen Tests im Technical Center bei Ceratizit aber auch in mehrmonatigen Feldversuchen bei Kunden beweisen: trotz höherer Schnittgeschwindigkeiten hält die neue Silverline länger durch als bisher. Konkret bedeutet das 20 bis 40 % höhere Schnittwerte, abhängig vom Werkstoff, ob Edelstahl oder Stahl, sowie brenngeschnitten, blank oder verzundert, erklärt Ceratizit. Parallel dazu sollen sich die Standzeiten um 30 bis 40 % erhöhen. Dazu kommt, dass die neuen Silverline-Werkzeuge ruhiger laufen und so die Vibrationen und folglich die Belastung auf die Maschine reduzieren.

Kühler, vibrationsärmer und standzeitmaximiert fräsen

Wie lässt sich das erklären?, denn rein optisch würden sich die VHM-Fräser der Silverline-Serie kaum von denen der neuen Generation unterscheiden, fragt Ceratizit. Die Antwort: die Unterschiede sind sehr klein! Sie haben aber eine große Auswirkungen. Genauer gesagt, verfügen die Fräser über eine überarbeitete Schneidengeometrie, welche die Späne optimal abfließen lässt. Der Ort der Zerspanungsarbeit bleibt deshalb kühler, weil die Wärme mit den Spänen beseitigt wird und das Werkzeug selbst wird so unempfindlicher gegen Verschleiß, erklärt der Hersteller. Außerdem schütze die veränderte Kerngeometrie vor lästigen Vibrationen auch dann, wenn große Umschlingungswinkel vorhanden sind, was Ausbrüche an der Schneidkante reduziert.

In puncto Stabilität überzeugt diese Silverline-Evolution laut Ceratizit ebenfalls, denn ein verstärkter Kerndurchmesser steigert die Bruchfestigkeit im Vergleich zum Vorgänger um satte 50 %. Darüber hinaus bewahre eine hochwirksame Schutzschicht Dragonskin die Fräserneulinge vor Verschleiß. Die neueste Version dieser Multilayer-Applikation ist noch temperaturbeständiger und macht sogar bei der Trockenbearbeitung eine hervorragende Figur, wenn es um die Standzeiten geht, wie es weiter heißt. Die Unterschiede an den Neulingen seien zwar mit dem bloßen Auge kaum zu sehen, doch der Anwender werde sie sicher spüren.

Im Zuge des Upgrades gibt es die neuen Silverline-Fräser nun in noch mehr Ausführungen, um noch weitere Anwendungsbereiche abzudecken, merkt Ceratizit an. Die Erweiterung betreffe eine größere Auswahl an Durchmessern, mehrere HA-Schaft-Varianten sowie Fräser mit Innenkühlung. Auch sind jetzt Fräser mit Schrupp- sowie Schruppschlicht-Geometrie erhältlich und sogar eine Heavy-Duty-Ausführung zum Vollnutfräsen gibt es nun.

Die neuen Silverline-Systeme sind mit Erscheinen des neuen Ceratizit-Up2Date-Katalogs seit Mitte Januar lagermäßig verfügbar, heißt es dazu. Hier gibt es Infos und Videos zu diversen Silverline-Varianten.

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