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Motorspindel

Neue Spindelbaureihe integriert einen standardisierten Hauptspindel-Antriebsmotor von Siemens

| Redakteur: Stefanie Michel

Jürgen Müller „Mit der herkömmlichen Art, wie wir unsere Spindeln bauen, können wir nicht auf den asiatischen Markt kommen.“ (Bild: Michel)
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Jürgen Müller „Mit der herkömmlichen Art, wie wir unsere Spindeln bauen, können wir nicht auf den asiatischen Markt kommen.“ (Bild: Michel)

Maroldsweisach (mi) – Bereits zur EMO 2011 hatte Weiss Spindeltechnologie seine neue Hybridspindel sowie das Spindel-Sensormodul vorgestellt. Auf dem Praxistag in Maroldsweisach konnte Jürgen Müller, Produktmanager bei Weiss Spindeltechnologie, der Presse die beiden Neuheiten ausführlich vorstellen.

Mit der Hybridspindel hat Weiss eine neue Spindelbaureihe entwickelt, die vor allem für vertikale Werkzeugmaschinen in Asien konzipiert wurde. Für das Unternehmen ist dieser Markt bisher schwierig. Müller: "Mit der herkömmlichen Art, wie wir unsere Spindeln bauen, können wir nicht auf den asiatischen Markt kommen", so Müller. Dort sollen sich die Hybridspindeln als eine wirtschaftliche Alternative zu den indirekten Spindelantrieben über Riemen etablieren. Um dies zu realisieren, wird ein eigens dafür entwickelter, standardisierter Hauptspindelantriebsmotor von Siemens integriert. Dieser 1PH8 ermöglicht Drehzahlen bis 24.000 min-1 und eine hohe Drehmomentsteifigkeit. Weiss verspricht sich dadurch sowohl eine Produktivitätssteigerung als auch eine höhere Bearbeitungsqualität bei den asiatischen Anwendern. Die Hybridspindeln stehen in den zwei Baugrößen 80 (bestellbar) und 100 (ab 2012) zur Verfügung.

Mit Sensormodul alle Daten zur Spindel einfach abrufen

Außerdem präsentierte Jürgen Müller das neue Sensormodul, das optional zu den Weiss-Motorspindeln erhältlich ist. Diese lassen sich dann ab dem Softwarestand 4.4 über die Drive-Cliq-Schnittstelle an die Sinamics-Antriebe und die Sinumeric-Steuerung von Siemens anbinden, um Informationen zum Spindelzustand an der Sinumerik-Bedienoberfläche zu erhalten. Das Datenmaterial, das geliefert wird, ist so umfangreich, dass sich das Sensormodul als Condition-Monitoring-System einsetzen lässt, ohne dass man in ein aufwendiges System mit viel Sensorik investieren muss. Zudem werden die zusätzlichen Module überflüssig, die sonst für eine Anbindung an Antrieb und Steuerung nötig waren.

Auch der Spindelservice bei Weiss profitiert vom Sensormodul, denn alle Daten zur Diagnose und zur Historie sind abrufbar. Für Edgar Heim, Leiter Business Development bei Weiss Spindeltechnologie, ist erst dieses Sensormodul der Beginn einer wirklich intelligenten Spindel.

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