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VDMA gründet Arbeitsgemeinschaft Neue VDMA-Arbeitsgemeinschaft kümmert sich um Multi-Material-Leichtbau

| Redakteur: Peter Königsreuther

Am 22. Januar gründete der VDMA offiziell die Arbeitsgemeinschaft (AG) Hybride Leichtbau Technologien in seinem Hauptsitz in Frankfurt am Main. Damit soll Wissen gebündelt und vernetzt, sowie neues und bestehendes Know-how und Lösungen der Mitgliederfirmen auch branchenübergreifend diskutiert und zu serienreifen Produkten entwickelt werden.

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Der AG-Vorstand von links: Marc Kirchhoff (Trumpf), Nicolas Beyl (Krauss-Maffei), Matthias Graf (Dieffenbacher), Klaus-Peter Welsch (Geiss), Peter Egger (Engel Austria) und Jochen Schmidt (Karl Mayer Malimo). Ein weiteres Mitglied, Lothar Gräber von Schuler Pressen, war leider verhindert.
Der AG-Vorstand von links: Marc Kirchhoff (Trumpf), Nicolas Beyl (Krauss-Maffei), Matthias Graf (Dieffenbacher), Klaus-Peter Welsch (Geiss), Peter Egger (Engel Austria) und Jochen Schmidt (Karl Mayer Malimo). Ein weiteres Mitglied, Lothar Gräber von Schuler Pressen, war leider verhindert.
(Bild: VDMA)

Mit dieser Entscheidung wolle der Maschinenbauverband nun konstruktiv auf die Entwicklung der im Leichtbau immer öfter eingesetzten Multimaterialbauweise einwirken, weil diese Systeme derzeit eine Schrittmacherfunktion ausübten und begönnen, den Takt in den wichtigsten Schlüsselindustrien zu schlagen.

Das bisherige Forum Composite Technology ist mit seinen 175 VDMA-Mitgliedsfirmen mit dieser Entscheidung in der Arbeitsgemeinschaft aufgegangen, wie Dr. Walter Begemann, Projektleiter Composite Technology beim VDMA, erklärte.

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Ein wichtiger Grund, dieses Ziel zu verfolgen sieht der Verband auch in der markttechnischen Entwicklung von Multi-Material-Komponenten, für die bis 2030 ein Umsatz von rund 300 Mrd. Euro prognostiziert wird, so Begemann. Alleine das Transportwesen soll in neue Leichtbauanwendungen bis 2020 rund 140 Mrd. Euro fließen lassen.

Koalitionsvertrag stellt Relevanz klar

Die AG behandelt das Thema werkstoffunabhängig, anwendungsorientiert und branchenübergreifend, heißt es. „So entsteht eine europaweit zugängliche Plattform zum Erfahrungsaustausch, die für ihre Mitglieder die Markterschließung und Stärkung der Markposition weltweit zum Ziel hat“, erläuterte Peter Egger von Engel Austria und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.

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