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Forschungshilfe für KMU Neuer Landesgruppensprecher für VIU

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Verband Innovativer Unternehmen (VIU) erhält mit Dr. Thomas Hochrein vom Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg einen neuen Landesgruppensprecher in Bayern. Prof. Dr. Martin Bastian hat sein Amt niedergelegt

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Seit März 2020 ist Dr. Thomas Hochrein neuer Sprecher der Landesgruppe Bayern des Verbands Innovativer Unternehmen VIU, wie das SKZ mitteilt. Hochrein zum VIU: „Hier wird auch dem Transfer in die Wirtschaft eine ganz wichtige Rolle zugeschrieben und keine Forschung im Elfenbeinturm betrieben.“
Seit März 2020 ist Dr. Thomas Hochrein neuer Sprecher der Landesgruppe Bayern des Verbands Innovativer Unternehmen VIU, wie das SKZ mitteilt. Hochrein zum VIU: „Hier wird auch dem Transfer in die Wirtschaft eine ganz wichtige Rolle zugeschrieben und keine Forschung im Elfenbeinturm betrieben.“
(Bild: VIU / G. Born)

Bastian hat diesen Schritt unternommen, nachdem er 2019 zum Präsidenten der Zuse-Gemeinschaft gewählt wurde, wie es genauer heißt. Der VIU ist das Sprachrohr für den innovativen Mittelstand Deutschlands in Berlin, so das SKZ. Der Verband ist quasi die Interessenvertretung forschender KMU sowie gemeinnütziger, externer Industrieforschungseinrichtungen. Der VIU organisiert sich aber auch auf Länderebene und kümmert sich um die Stärkung der Industrieforschung, sowie um die effiziente Markteinführung von Innovationen im industriellen Mittelstand.

Hier gibt es keine Forschung im Elfenbeinturm

Im März 2020 wurde Dr. Thomas Hochrein deshalb der neue Sprecher der Landesgruppe Bayern. Damit widme er sich außer seiner Geschäftsführertätigkeit am Kunststoff-Zentrum SKZ mit Stammsitz in Würzburg und zahlreichen Standorten in Deutschland sowie weiteren Ehrenämtern, nun auch dieser Funktion, die das SKZ als sehr wichtig betrachtet. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Denn der VIU ist ein einzigartiger Verbund aus Unternehmen des innovativen Mittelstands in Deutschland und unabhängigen, sehr wirtschafts- und anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen, wie dem SKZ“, erklärt Hochrein. Hier werde auch dem Transfer in die Wirtschaft eine ganz wichtige Rolle zugeschrieben und keine Forschung im Elfenbeinturm betrieben. An dieser Schnittstelle, nun auch im übergeordneten Verbund mitwirken zu können, sei für den Wissenschaftler sehr spannend und ein Antrieb.

Der VIU, ein „Hidden Supporter“

Hochrein tritt also die Nachfolge von Prof. Dr. Martin Bastian an, der anmerkt: „Nach der einstimmigen Wahl zum Präsidenten der Zuse-Gemeinschaft im Oktober des vergangenen Jahres bin ich damit auch eine Verpflichtung eingegangen und möchte mich deshalb nun voll auf meine neue Aufgabe konzentrieren. Thomas Hochrein ist für mich die Idealbesetzung und ich wünsche ihm gutes Gelingen in seiner neuen Funktion.“

Dr. Annette Treffkorn, die Geschäftsführerin des Verbandes, freut nach eigener Aussage sehr darüber, dass Hochrein für das Amt gewonnen werden konnte: „Unser Motto heißt Kräfte bündeln, Synergien nutzen und den innovativen Mittelstand stärken. Viele wissen nicht mehr, wie sehr der VIU in den letzten knapp 30 Jahren – oft unbemerkt – die Forschungsförderlandschaft in Deutschland geprägt hat.“ Als Beispiel nennt die Forscherin das heute vielfach hochgelobte Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), das damals maßgeblich vom VIU für Unternehmen initiiert und mitgestaltet wurde. Daher freue es Treffkorn sehr, dass man mit Hochrein auch in Bayern die Erfolgsgeschichte des VIU weiter wird schreiben können.

Freunde des Mittelstandes – offen für Vieles

Der VIU werde als kompetenter und streitbarer Partner in Parlamenten, Ministerien, Verbänden und Kammern betrachtet, sagt das SKZ. Besonders enge Beziehungen bestünden zum Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Der Verband verfügt deshalb über Einfluss und Erfahrungen, die für den innovativen Mittelstand im gesamten Bundesgebiet von Vorteil sind, heißt es weiter. Der VIU bezeichnet sich außerdem als themen- und branchenoffen sowie als rechtsformunabhängig.

Das SKZ ist übrigenss Mitglied der Zuse-Gemeinschaft, die einen Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen bildet, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.

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