Flach- und Profilschleifaufgaben Neues Okamoto-Modell bietet mehr Bearbeitungsachsen

Redakteur: Andrea Gillhuber

ACC CA3 heißt das neueste Mitglied der ACC CA (iQ) Baureihe zum Flach- und Profilschleifen von Okamoto. Das Modell bietet drei CNC-Hauptachsen und bis zu fünf weitere Hilfsachsen.

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Modernste Steuerungstechnologie von FANUC in Kombination mit der intelligenten Software „iQ“ steuert drei CNC Hauptachsen und bis zu fünf weitere Hilfsachsen, etwa für Schwenkabrichtsysteme oder Teilapparate.
Modernste Steuerungstechnologie von FANUC in Kombination mit der intelligenten Software „iQ“ steuert drei CNC Hauptachsen und bis zu fünf weitere Hilfsachsen, etwa für Schwenkabrichtsysteme oder Teilapparate.
(Bild: Okamoto)

Die neue ACC CA3 von Okamoto ist mit Steuerungstechnologie von Fanuc ausgestattet. Die Maschine zum Flach- und Profilschleifen verfügt über drei CNC-Hauptachsen und bis zu fünf weiteren Hilfsachsen, etwa für Schwenkabrichtsysteme oder Teilapparate. Ausgerüstet mit einem tischmontiertem Schwenkabrichter, einer Indexiervorrichtung und einem Messtaster können mit der ACC CA3 komplexe Abricht- und Schleifzyklen zur Bearbeitung von 3D-Formen an rotationssymmetrischen Werkstücken durchgeführt werden.

Die bewährte Konstruktion der ACC-Baureihe von Okamoto aus einem einteiligen, T-förmigen Maschinenbett gewährleistet Stabilität und Steifigkeit. Alle Führungen liegen vollständig auf und haben somit keinerlei Überhang. Ein besonderes Augenmerk legte das Unternehmen auf die Ergonomie.

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Optional können die Schleifmaschinen der ACC-CA-Serie mit der Okamoto-Steuerungstechnologie iQ für alle Schleifscheibenformen und Schleifzyklen ausgestattet werden. So ist ein schnelles Festlegen der Abricht- und Schleifpositionen mittels Teach-In möglich, verschiedene Schleifzyklen sind bereits voreingestellt. Für komplexere Schleifaufgaben können mehrere Werkstückformen miteinander kombiniert werden. Thomas Loscher, Technical Manager bei Okamoto, erklärt: „Im vollautomatischen Schleifprozess mit Schrupp-, Schlicht-, Mehrfacheinstich und Abrichtzyklus sind bis zu 100 Flächen inklusive Schultern in einem Zyklus programmierbar – auch von unerfahrenen Maschinenbedienern.“

Als Zusatzausrüstungen bietet das Unternehmen für die Serie ACC CA unter anderem Elektromagnetspannplatten, Auswuchtsysteme mit Auswuchtdorn, einen Ersatzscheibenflansch, spezielle Hydrauliköl-Temperaturregler und verschiedene Kühlmittelsysteme an. Loscher erwähnt besonders das neue Grind-Bix Fine-Bubble-System: „Das Kühlmedium besteht aus so genannten Micro Bubbles, die die Oberfläche des Kühlschmiermittels signifikant erhöhen. Grind-Bix Fine Bubble macht die Schleifmaschinen noch leistungsfähiger, so dass die Zerspanleistung deutlich gesteigert wird – und dies bei weniger KSS-Mengen und geringerer Stromaufnahme.“

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