Metoba Metalloberflächenbearbeitung Neues Verfahren mit Zinn-Kobalt-Beschichtung

Redakteur: Stéphane Itasse

Mit einem neuen Verfahren - der Zinn-Kobalt-Beschichtung - erweitert der Oberflächenveredler Metoba sein Bearbeitungsspektrum. Bei den aus 70-80% Zinn und 30-20% Kobalt galvanisch abgeschiedenen Legierungsschichten

Die Zinn-Kobalt-beschichtete Kindersicherungshalterung Isofix bietet hohe Abriebbeständigkeit.
Die Zinn-Kobalt-beschichtete Kindersicherungshalterung Isofix bietet hohe Abriebbeständigkeit.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einem neuen Verfahren - der Zinn-Kobalt-Beschichtung - erweitert der Oberflächenveredler Metoba sein Bearbeitungsspektrum. Bei den aus 70-80% Zinn und 30-20% Kobalt galvanisch abgeschiedenen Legierungsschichten handelt es sich um äußerst dünne Schichten, welche sich dennoch durch eine hohe Abriebbeständigkeit auszeichnen.

Als weitere Vorteile sind die ungewöhnlich gute Streu- und Deckfähigkeit als auch eine gute Resistenz gegen Korrosion und Anlaufen zu nennen. Zinn-Kobalt-Beschichtungen eignen sich sehr gut für dekorative Anwendungen und können im Rahmen der massenweisen Trommelbearbeitung sowie mittels der schonenden Gestellbearbeitung aufgebracht werden.

Mögliche neue Einsatzgebiete sind im Automobilbereich Sicherheitssteckverbindungsteile wie sofix Kindersicherungshalterungen. Hier bietet die neue Oberfläche die Vorteile einer sehr hohen Abriebbeständigkeit bei dünner passgenauer Abscheidung in Verbindung mit elegantem schwarz glänzendem Finish.

Der „Glanzgrad“ der Schicht ist von der Oberflächentextur des Grundmetalls bzw. der empfohlenen Nickelzwischenschicht abhängig. Da sich das Verhältnis zwischen Zinn- und Kobaltanteil variabel gestalten lässt, werden - je nach Wunsch - Farbabstufungen von „hell grauschwarz“ bis „grauschwarz“ erzielt. Weitere Anwendung findet die Beschichtung bspw. bei der Veredlung von Armaturen, Lampen, Schlossbeschlägen und Automobilteilen.

06.03.2005

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