Fassadengestaltung in Regensburg Präzise Lochungen für motivbildende Gebäudehülle

Quelle: Pressemitteilung von Schäfer 2 min Lesedauer

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Schäfer Lochbleche fertigte präzise Nietpunktlochungen für eine Fassadenverkleidung in Regensburg. Diese bilden die Grundlage für ein großflächiges Motiv.

Für das neue Zentraldepot für die Museen und Archive der Stadt Regensburg und der Diözese Regensburg habe Schäfer Lochbleche die Nietpunktlochungen in den Fassadenlochblechen nach Vorgabe umgesetzt. (Bild:  Schäfer)
Für das neue Zentraldepot für die Museen und Archive der Stadt Regensburg und der Diözese Regensburg habe Schäfer Lochbleche die Nietpunktlochungen in den Fassadenlochblechen nach Vorgabe umgesetzt.
(Bild: Schäfer)

Für das Zentraldepot für die Museen und Archive der Stadt Regensburg und der Diözese Regensburg habe Schäfer Lochbleche die Nietpunktlochungen in den Fassadenlochblechen nach Vorgabe umgesetzt. Das Unternhemen habe die Lochungen als definierte Setzpunkte gefertigt, in denen später farbige Nieten montiert worden sind.

Maßhaltigkeit und Wiederholgenauigkeit als Schlüssel

Für die Ausführung seien laut Pressemitteilung Maßhaltigkeit und Wiederholgenauigkeit entscheidend, damit die Nietpositionen in der Montage präzise passen und das Motiv über die großformatigen Fassadenflächen hinweg stimmig lesbar bleibt.

Die Gebäudehülle des Zentraldepots für die Museen und Archive der Stadt Regensburg und der Diözese Regensburg sei als vorgehängte Konstruktion ausgeführt und mit gekantetem bzw. gefaltetem Aluminiumlochblech verkleidet. Die großflächige Gestaltung entstand laut Schäfer im Rahmen eines von Stadt und Diözese gemeinsam ausgelobten Künstlerwettbewerbs.

Das Motiv „Schützen und Bewahren” der Künstler Susanna und Bernhard Lutzenberger aus Bad Wörishofen zeige zwei Hände, die sich über die Fassade ziehen. Die Darstellung wird durch farbige Nieten sichtbar, die von den Künstlern vor Ort gesetzt wurden. Damit die Nietfarben das Motiv in der Fläche korrekt abbilden, mussten die Nietpunkte bereits in der Fertigung eindeutig definiert und reproduzierbar positioniert werden. Für diese speziellen Lochungen habe MN Metall auf die Fertigung von Schäfer Lochbleche zurückgegriffen.

„Unsere Aufgabe war es, die Lochungen so umzusetzen, dass die Nietpunkte in der Montage positionsgenau passen und die Bildwirkung über die gesamte Fläche hinweg nachvollziehbar bleibt. Dafür sind reproduzierbare Lochpositionen und eine gleichbleibende Ausführungsqualität über alle Bauteile hinweg entscheidend“, erklärt Thomas Schmidt, Bereichsleiter bei Schäfer Lochbleche.

Auftraggeber der Fassadenlösung sei die Firma MN Metall aus Neustadt gewesen. Das Zentraldepot soll mit maßgeschneiderten Welltec-vario-Profilen verkleidet worden sein. Die 5.800 Quadratmeter große Verkleidung bestehe aus walzblankem Aluminium mit einer Materialstärke von einem Millimeter. Es musste eine 180 Meter lange und 12 Meter hohe Fassadenfläche gestaltet werden.

„Für die Umsetzung des Entwurfs mussten die Lochbleche nicht nur optisch, sondern vor allem in den Lochpositionen über alle Elemente hinweg konstant sein. Die von SCHÄFER Lochbleche nach Vorgabe umgesetzten Lochungen gaben uns in der Montage Planungssicherheit und waren mitentscheidend dafür, dass die Motivwirkung und das Gesamtbild auf der Fläche wie vorgesehen funktionieren“, sagt Danny Lorenz, Sales Director bei MN Metall GmbH.

Fertigungskompetenz für Architektur und Metallbau

Schäfer Lochbleche liefere perforierte Bleche und bearbeitete Komponenten für Anwendungen in den Bereichen Architektur und Metallbau. Das Programm umfasse mehr als 400 Standardlochbilder, projektbezogene Sonderperforationen sowie eine breite Materialauswahl von Stahl über Edelstahl bis Aluminium. Ergänzend bietee das Unternehmen Anarbeitungen wie Kanten, Lasern, Entgraten und Beschichtungen an.

Das Projekt Regensburg zeige, welchen Einfluss eine präzise und reproduzierbare Lochbearbeitung auf die Umsetzbarkeit motivbildender Fassaden in der Montage haben kann.

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