Gemeinsam ernten! VW sollte lieber mit chinesischen Autoherstellern zusammenarbeiten

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) ist dafür, über den Bau von chinesischen Autos in den deutschen VW-Werken nachzudenken ...

Wenn Volkswagen weiter nur mit Bangen auf China blickt, dann könnte es schwierig werden, sagen Experten. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies rät deshalb dazu, mit China lieber zu kooperieren, weil dann alle etwas davon haben werden ...(Bild:  Volkswagen)
Wenn Volkswagen weiter nur mit Bangen auf China blickt, dann könnte es schwierig werden, sagen Experten. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies rät deshalb dazu, mit China lieber zu kooperieren, weil dann alle etwas davon haben werden ...
(Bild: Volkswagen)

Man kann laut Olaf Lies nicht verhindern, dass chinesische Autobauer verstärkt auf europäischen Markt drängen. Für ihn stehe aber auch im Fokus, dass die Beschäftigung in deutschen Volkswagen-Werken gesichert und Produktionsstätten ausgelastet werden müssen. Lies, der auch im VW-Aufsichtsrat sitzt, merkte an, dass bald neue Modelle auf den chinesischen Markt rollen, die VW in China sowohl mit chinesischen Partnern, als auch allein entwickelt hat. Deshalb stelle sich für ihn ganz automatisch die Frage, welche Perspektiven sich daraus ergeben und ob man nicht auch in Europa zusammenarbeiten könnte. Die Mitarbeiter bei VW hätten einen enormen Beitrag dazu geleistet, die deutschen Werke zu erhalten. Und deshalb geht es laut Lies nun darum, diese Werke auch auszulasten.

Niedersachsens Ministerpräsident fordert neue China-Strategie

Lies war übrigens in der vergangenen Woche auf einer mehrtägigen Auslandsreise in China. Dabei wollte er sich vorrangig über das China-Geschäft von Volkswagen und innovative Verkehrskonzepte informieren. Die Wolfsburger unterhalten nämlich über 30 Produktionsstätten in China, was viele vielleicht nicht wissen. Der SPD-Politiker machte auch deutlich, dass von dieser Reise die Frage mitnimmt, wie man weiter mit China umgehen will. Lies fragt sich: „Ist China ein Konkurrent, vor dem wir uns schützen müssen? Oder müssen wir nicht Wege finden, wie wir auch von den Erfolgen etwas haben, die wir ja selber hier erzielen?“ Der Ministerpräsident glaubt jedenfalls, dass es nicht dumm ist, wenn man selbst Teil der Entwicklung ist und mit China zusammenarbeitet. Dazu, heißt es abschließend, braucht es auch eine überarbeitete nationale China-Strategie.

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