Workflow-Mängel aufdecken

Kombination aus Omlox, Kamera und KI macht die Factory Intelligence wahr

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Imago-Technologies-Know-how macht`s möglich

Um diese Situation zu ändern, hat das Institut in enger Zusammenarbeit mit den Bildverarbeitungsexperten von Imago Technologies auf Friedberg eine neue Möglichkeit entwickelt, die Personen-, Material- und Prozessflüsse in Produktions- und Logistikumgebungen sichtbar macht. Der zentrale Bestandteil davon sind Vision-Komponenten von Imago Technologies. Und so sieht das aus: Mit Nvidia-Jetson-Modulen ausgestattete Smart-Kameras vom Typ Vision Cam XM2 erfassen das Produktionsumfeld als RGB-Bild und führen direkt auf der Kamera eine KI-gestützte Personen- und Objektdetektion sowie ein Tracking von Objekten durch. Die kontinuierliche Echtzeitlokalisierung bildet dann die Grundlage, um Materialflüsse zu visualisieren und den gesamten Produktionsfluss transparent abzubilden. Eine von den Fraunhofer-Forschern entwickelte Software kalibriert dabei die Kameras, projiziert die erkannten Objekte auf die Bodenebene und erzeugt daraus 2D-Positionen. Diese werden anschließend als Omlox-konforme Trackables an einen Omlox-Hub übertragen. Dort werden sie für Visualisierung, Analytik und weitere IT-/OT-Systeme bereitstehen – ganz ohne zusätzlichen Edge-Server oder Cloud-Zwang. Omlox ist übrigens der weltweit erste offene Standard für die Echtzeitlokalisierung von Objekten und Personen in Industrieumgebungen.

Planungssicher durch langfristige Verfügbarkeit

Dass in dieser Fraunhofer-Anwendung die Vision Cam XM2 von Imago zum Einsatz kommt, hat mehrere Gründe: Zum einen erfolgt die komplette Verarbeitung der aufgenommenen Daten mit Hilfe leistungsfähiger Operatoren und unter Einsatz von KI-Algorithmen direkt in der Kamera. Hinzu kommt, dass diese Smart-Kamera trotz ihrer kompakten Abmessungen aufgrund der leistungsstarken Prozessoren und GPU-Unterstützung eine schnelle Verarbeitung großer Datenmengen ermöglicht. Besonders in der Industrie ist auch das Thema Langzeitverfügbarkeit von Komponenten ein wichtiger Aspekt bezüglich der Planungssicherheit und möglichst geringer Validierungsaufwände. Genau dabei punktet Imago mit der Lieferfähigkeit der Vision Cam XM2 als Hardware-Plattform über viele Jahre hinweg. „Für die Umsetzung war eine kamerabasierte Embedded-Vision-Plattform erforderlich, die eine KI-gestützte Auswertung direkt am Sensor ermöglicht und sich unter Nutzung offener Standards zuverlässig in bestehende industrielle Ortungsinfrastrukturen integrieren lässt“, merkt Flatt an. Die Vision Cam XM2 hat sich für diesen Anwendungszweck als sehr gut geeignete Kamera erwiesen. Und aufgrund der technischen Unterstützung von Imago gelang die problemlose Integration und die schnelle Realisierung.

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