Intuitives Rohrbiegen Schwarze-Robitec hat die „NxG“-Steuerung verbessert

Quelle: Schwarze-Robitec 2 min Lesedauer

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Schwarze-Robitec stellt auf der Euroblech in Halle 11 die neueste Generation seiner Steuerung „NxG“ für das Rohrbiegen vor. Die Verbesserung der Bedienbarkeit stand dabei im Fokus ...

Im Fokus der neuesten Generation der Rohrbiege-Software „NxG“ von Schwarze-Robitec steht die einfachere Bedienung heißt es. Zu erleben wird sie unter anderem auf der Euroblech in Halle 11 sein.(Bild:  Schwarze-Robitec)
Im Fokus der neuesten Generation der Rohrbiege-Software „NxG“ von Schwarze-Robitec steht die einfachere Bedienung heißt es. Zu erleben wird sie unter anderem auf der Euroblech in Halle 11 sein.
(Bild: Schwarze-Robitec)

Ein klar strukturiertes Human Machine Interface (HMI) führt Anwender bei der neuen Steuerung „NxG 2.0“ von Schwarze-Robitec nun schneller durch Einstellparameter und Systemoberfläche, wenn es um das Rohrbiegen geht. Die bewährten Funktionen wie das simultane Ansteuern mehrerer Achsen sowie Diagnose- und Analysemöglichkeiten werden mit der Version 2.0 durch neue Features ergänzt, heißt es weiter. Die überarbeitete Version verfügt nun über ein übersichtliches Interface, das die Interaktion mit der Maschine vereinfacht. Dazu wurden die Visualisierungen von Zuständen und Prozessen grafisch optimiert und das Anzeigedisplay vergrößert, heißt es präziser. Auch die Hardware am Bedienpult sei überarbeitet. Die Zahl der Knöpfe und Schalter ist deshalb deutlich kleiner. Viele Funktionen ließen sich nun direkt über den modernen Touchscreen bedienen. Per Knopfdruck kann die Steuerung von Rechts- auf Linkshänder umgestellt werden, wie der Euroblech-Aussteller anmerkt. Letztlich ermögliche das neue HMI eine bessere Bedienerführung und garantiere aufgrund des Imports sowie der Speicherung von Maschinen- und Werkzeugdaten eine schnellere Einrichtung der Anlage.

Jetzt gibt es auch künstliche Intelligenz

Die neue Steuerungsgeneration wurde, wie betont wird, außerdem um KI-Funktionen erweitert. Mit AI Bend entwickelte man einen dialogbasierten Assistenten in der Maschinensteuerung, der Bediener beim Einrichten der Anlage und bei der Fehlerbehebung unterstützt. Anwender können konkrete Fragen stellen, erhalten Hinweise zur Fehlersuche, zur Qualitätsverbesserung und zur Navigation in der Oberfläche, wie Schwarze-Robitec erklärt. Mittelfristig soll AI Bend auf Basis hinterlegter Prozessdaten konkrete Maschineneinstellungen vorschlagen könne – abgestimmt auf Werkstoff, Rohrdurchmesser und Wandstärke. Die Datenbasis dafür werde nun schrittweise aufgebaut. Ein großer Vorteil der „NxG“-Steuerung sei die Zeit-, Wege- und Geschwindigkeitsoptimierung aller CNC-Achsen. Durch das gleichzeitige Ansteuern mehrerer funktional zusammenhängender Bewegungsgruppen lässt sich demnach eine Zeitersparnis bis 35 Prozent pro Biegevorgang erreichen. Darüber hinaus bietet die Steuerung eine optimale Plattform für die Automatisierung von Rohrbiegeprozessen. So lässt sie sich etwa auch als Zellensteuerung nutzen, wodurch die Einbindung vor- und nachgelagerter Prozesse klappt – und zwar von der Rohrzuführung über die Be- und Entladung der Maschine bis zur Nachbearbeitung. Eine externe Steuerung sei obsolet.

Keine Kollisionen mehr beim Rohrbiegen

Die Steuerung zeichnet während des Biegens die Echtzeitdaten auch auf und definiert nach einer Einlernphase einen Referenzzustand, wie es weiter heißt. Kontinuierlich erfolgt danach ein Abgleich der Ist-Daten mit den zuvor ermittelten Referenzdaten. Bei Abweichungen greift der sogenannte Bending Process Guard ein und informiert – je nach Einstellung mit Hinweis oder durch eine Schutzreaktion des Systems – den Bediener. So ließen sich Verschleißerscheinungen an Biegewerkzeugen (Dorn oder Faltenglätter) sowie schleichende Prozessabweichungen frühzeitig erkennen, bevor es zu spät sei. Das Ziel des Gaznen ist es, ungeplante Stillstände zu vermeiden und eine vorausschauende Wartungsplanung aufzubauen. Ein weiterer Vorteil ist die Kollisionsprüfung. Über ein 3D-Abbild der Maschine lassen sich dabei Biegeprogramme offline visualisieren, um Kollisionsgefahren mit Maschine, Boden oder umgebenden Strukturen abchecken zu können. Die Software gibt zudem eine Taktzeit aus, die auf Basis realer Beschleunigungs- und Geschwindigkeitsdaten der Achsbewegungen berechnet wird. Schwarze-Robitec betont, dass das auf die Zehntelsekunde genau ist.

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