Wasserstoff bringt`s auch! Daimler Truck investiert viele Millionen in Wasserstoff-Lkw

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Bis Ende des Jahrzehnts will Daimler Truck, einen mittleren 3-stelligen Millionenbetrag in Wasserstoff-Lkw investieren. Das sagte jedenfalls die Konzernchefin Karin Rådström ...

Dass Daimler Truck auch die Wasserstoffstechnik als alternative Antriebsmöglichkeit betrachtet, weiß man schon ein paar Tage. Hier erfährt man noch mehr zu dieser Parallelstrategie zum Elektro-Lkw und warum sie sinnvoll ist ...(Bild:  KI-generiert)
Dass Daimler Truck auch die Wasserstoffstechnik als alternative Antriebsmöglichkeit betrachtet, weiß man schon ein paar Tage. Hier erfährt man noch mehr zu dieser Parallelstrategie zum Elektro-Lkw und warum sie sinnvoll ist ...
(Bild: KI-generiert)

Daimler Truck verfolgt in Sachen Dekarbonisierung im Lkw-Verkehr zwei Strategien. Denn außer Nutzfahrzeugen mit Batterieantrieb will man nun auch in per Wasserstoff angetriebene Lkw investieren, was man sich Hunderte von Millionen kosten lässt. „Wenn man sieht, dass viele Automobilhersteller beim Wasserstoff einen Rückzieher machen, ist es uns wichtig, die Botschaft zu setzen, dass wir Wasserstoff im Lkw-Verkehr definitiv als Teil der Lösung für die Dekarbonisierung Europas betrachten“, erklärte Rådström zu dieser Entscheidung. Für sei die Nutzung der Wasserstofftechnik auch durchaus sinnvoll – etwa wegen einer höheren Nutzlast und Reichweite – aber das seien eher die selteneren Fälle. Auch beim Tanken führt Wasserstoff einen großen Vorteil ins Feld, weil der Vorgang deutlich schneller geht, als eine Batterie vollständig aufzuladen.

Es wird Limits bei der Strominfrastruktur geben

Auch werde es Grenzen beim Ausbau der Strominfrastruktur geben. In vielen Fällen könnten beide Antriebsalternativen zu Diesel vernünftig sein. Aber dabei komme es dann auf die je nach Land oft unterschiedlichen Preise für Wasserstoff und Strom sowie die Verfügbarkeit der passenden Infrastruktur an. In der vergangenen Woche hatte Daimler Truck angekündigt, gemeinsam mit Konzernen aus den Bereichen Transport, Energie und Industrie an einem Ökosystem für Wasserstoff zu arbeiten. Details dazu sollen auf einer Messe in Hannover in der kommenden Woche bekanntgegeben werden. „Wir wollen nicht denselben Fehler machen, der die Elektromobilität betrifft. Deshalb versuchen wir, schon sehr früh Partnerschaften aufzubauen und sicherzustellen, dass sich das gesamte Ökosystem vernünftig entwickelt“, so Rådström abschließend.

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