Stammdatenmanagement

Optimierung der Stammdaten-Ablaufprozesse im Rahmen eines E-Business-Projekts

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Dagegen hat der PDM bisher alle in ihn gesteckten Erwartungen erfüllt. Die Wahl eines flexiblen Systems hat sich ausgezahlt. Es können nach Bedarf neue Standards aufgenommen und weitere Schnittstellen etabliert werden. Der finanzielle Aufwand ist dabei überschaubar. Das Projekt hat auch gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit einem IT-Berater, der bereits über umfangreiche Kenntnisse von Standards verfügt, unabdingbar ist.

Die Erfahrungen: Standards

Bei der Auswahl der passenden Katalogaustauschformate, Klassifikationsstandards und Transaktionsstandards ist es zwingend notwendig, den Entwicklungsstand der eigenen Branche in Sachen E-Business zu kennen. Es nützt nichts, wenn man anerkannte Standards aus der Automobilindustrie etabliert, mit denen die eigenen Kunden nichts anfangen können. Eine Umfrage unter Kunden, die bereits Datanorm einsetzten, war sehr hilfreich bei der Auswahl der Standards.

Mit BMEcat und Datanorm wurden zwei Katalogaustauschformate gewählt, die in der SHK-Branche (Sanitär, Heizung und Klima) bekannt sind und auch angewendet werden.

Die Klassifikation nach E-Class dürfte für die klassischen Zielmärkte von Mefa wenig zunächst Vorteile bringen, da dieser Standard bisher kaum Verwendung findet. Aber für die Etablierung der Produkte in anderen Branchen wie der Industrie ist E-Class sehr hilfreich. Die Daten können auf Beschaffungsplattformen aufgespielt und dort verwendet werden.

Bei den Transaktionsstandards konnte kein in der Industrie verbreiteter Standard genutzt werden. So ist Edifact in der SHK-Branchen kaum bekannt. Die hohen Kosten für die Installation der Schnittstellen wäre zum heutigen Zeitpunkt nicht zu rechtfertigen. Stattdessen wurde auf UGL/UGS und GAEB zurückgegriffen, die in zunehmenden Maße angewendet werden.

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