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Bohr- und Fräswerke Pama wächst bei Großmaschinen

| Redakteur: Ken Fouhy

Die größte Werkzeugmaschine auf der EMO in Mailand stellte das Unternehmen Pama aus dem italienischen Rovereto auf. Die Platten-Bohr- und Fräsmaschine Speedram 4000 hat einen Y-Verfahrweg von 6500 mm.

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Ettore Batisti von Pama freute sich, auf der EMO in Mailand die größte Maschine ausstellen zu können. Mit einem Y-Verfahrweg von 6500 mm reichte die Maschine bis knapp unter die Decke der Halle 1. Bild: Fouhy
Ettore Batisti von Pama freute sich, auf der EMO in Mailand die größte Maschine ausstellen zu können. Mit einem Y-Verfahrweg von 6500 mm reichte die Maschine bis knapp unter die Decke der Halle 1. Bild: Fouhy
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Maschine reichte bis knapp unter die Decke der Halle 1. Mit einem X-Verfahrweg von 10 000 mm wog die Maschine zu viel, um sie auf den Hallenböden in Mailand in Betrieb setzen zu können.

Geschäftsführer Ettore Batisti berichtete, dass die etwa 3 Mio. Euro teure Maschine nach der Messe an die PN Eisengießerei in Leer in Niedersachsen ausgeliefert werde. Zunehmend bestünden Kunden darauf, solche komplexen Maschinen als Turnkey-Projekte zu kaufen, erzählte Batisti. Er schätzt den Anteil solcher Geschäfte derzeit auf mehr als 50% aller Aufträge.

Die langen Lieferzeiten solcher Maschinen bescheren Pama eine für Werkzeugmaschinen derzeit bemerkenswert robuste Geschäftslage. Im vergangenen Jahr habe Pama Maschinen im Wert von 130 Mio. Euro ausgeliefert, sagte Batisti. In diesem Jahr soll der Umsatz 160 Mio. Euro erreichen. Auch im nächsten Jahr werde dieses Rekordniveau wieder erzielt, so Batisti. Wichtigste Abnehmerbranche ist der allgemeine Maschinenbau mit einem Anteil von 43%, gefolgt von der Energiebranche mit 35%.

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