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Fräswerke/Bohrwerke Pama will Rekordergebnis mit neuen Maschinen halten

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Während die Werkzeugmaschinenindustrie im Krisenjahr 2009 weltweit am Boden lag, verzeichnete Pama Spa, Hersteller von Bohr- und Fräswerken im italienischen Rovereto, das erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte. „Wir konnten 2009 unseren Umsatz auf 159,8 Mio. Euro steigern“, erklärte Ettore Batisti, Präsident und CEO, auf der Messe Bimu.

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Ettore Batisti, Präsident und CEO der Pama Spa: „Im vergangenen Jahr haben wir mit 160 Mio. Euro Umsatz das beste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielt.“ Bild: Kroh
Ettore Batisti, Präsident und CEO der Pama Spa: „Im vergangenen Jahr haben wir mit 160 Mio. Euro Umsatz das beste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielt.“ Bild: Kroh
( Archiv: Vogel Business Media )

Für das laufende Jahr laute das Ziel daher Stagnation auf dem hohen Niveau. Der wichtigste Markt für Pama ist Asien mit einem Anteil von 32%. Auf Europa entfallen 29%, dahinter kommt der heimische Markt mit 25%. „In Deutschland erzielen wir 10% unseres Umsatzes“, so Batisti. Bei den Abnehmerbranchen liegt der Energiesektor mit 35% an erster Stelle, gefolgt vom Maschinenbau mit 33%.

Pama bringt neues vertikales Bearbeitungszentrum auf den Markt

Seine Produktpalette erweitert der Hersteller von Großmaschinen mit dem vertikalen Bearbeitungszentrum Vertiram mit verfahrbarem Portal und hydrostatischen Führungen in allen Achsen. Es gibt fünf Modelle mit einem Abstand zwischen den beiden Ständern von 4,6 bis 6,6 m.

Die Portalfräsmaschine eignet sich für große prismenförmige Werkstücke wie Motorenblöcke oder Turbinengehäuse, die vertikal bearbeitet werden müssen. Die erste dieser Portalfräsmaschinen ist seit August in der eigenen Fertigung von Pama im Einsatz, drei Bestellungen liegen bereits vor.

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