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Richten/Entgraten

Pick-and-Place-Roboter ergänzt Richt- und Entgratmaschinen

| Redakteur: Stéphane Itasse

Dank der Kameratechnik findet der Pick-and-Place-Roboter die Werkstücke ohne Teachen und legt sie in die Richtmaschine ein.
Dank der Kameratechnik findet der Pick-and-Place-Roboter die Werkstücke ohne Teachen und legt sie in die Richtmaschine ein. (Bild: Itasse)

Der Maschinenbauer Arku in Baden-Baden ergänzt sein Angebot an Richt- und Entgratmaschinen um eine weitere Automationskomponente. Bei seinen Infotagen hat das Unternehmen erstmals einen intelligenten Pick-and-Place-Roboter zum Beladen der Richtmaschinen insbesondere mit dicken und schweren Blechteilen vorgestellt.

Mit einem Kamerasystem names Easy-Eye erkennt der selbstlernende Roboter Teile unterschiedlicher unterschiedlicher Stärken und Materialien. Bis zu 100 kg schwere Bleche hebt er auf die Einlaufrollenbahn der Richtmaschine. Der Roboter eignet sich auch für die Entnahme der Teile. „Wir wollen das Konzept jetzt einige Monate bei uns testen“, sagt Albert Reiss, geschäftsführender Gesellschafter der Arku Maschinenbau GmbH. Das Unternehmen nutzt dazu sein Richt- und Entgratzentrum, in dem auch das Lohnrichten für Kunden stattfindet.

Dank des Kamerasystems ist er in der Lage, die Position der Teile in der Zelle und ihre Geometrie zu erkennen, sie an einer geeigneten Stelle zu greifen und in der richtigen Position in die Richtmaschine einzulegen. „Ohne das Teachen ist der Roboter auch für unterschiedliche Teile und kleine Losgrößen interessant. Zudem entlastet er bei schweren Teilen den Bediener enorm“, ergänzt Arku-Geschäftsführer Marcus Bartle. Bisher mussten die Roboter positionsgeführt geteacht werden.

Außerdem hat Arku auf seinen Infotagen eine neue Variante des Ebenheitkontrollsystems Flatjack vorgestellt. Es ist nun auch für Richtmaschinen mit Durchlassbreiten von 2000 mm erhältlich. Die Steuerung des Flatjack wurde in die Steuerung der Richtmaschine Flatmaster 88 200 integriert. So lassen sich beide Maschinen über ein Panel bedienen.

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