Thieme Polyurethan-Technik revolutioniert den Streusalzbehälter

Redakteur: Peter Königsreuther

Die emsigen Helfer, die uns im Winter von Früh bis Spät von der Glatteisgefahr befreien, und ihre salzgefüllten Streubehälter, kennt wohl jeder. Nun wird sich in absehbarer Zukunft etwas ändern: Die glasfaserverstärkten Container bekommen Konkurrenz aus Polyurethan (PUR), welche die alten Typen aufgrund einiger Vorteile ins Schleudern bringen könnte.

Firmen zum Thema

Riesenteile aus einem Stück: Die robusten Streusalzbehälter Polaro L beziehungsweise XL gehören zu den größten und schwersten PUR-Formteilen, die je bei Thieme hergestellt wurden.
Riesenteile aus einem Stück: Die robusten Streusalzbehälter Polaro L beziehungsweise XL gehören zu den größten und schwersten PUR-Formteilen, die je bei Thieme hergestellt wurden.
(Bild: Thieme)

Gemeinsam mit dem in Westerstetten bei Ulm beheimateten Streutechnik-Hersteller Lehner Agrar GmbH hat Thieme einen Salzstreubehälter aus Polyurethan (PUR) entwickelt, der nicht nur durch seine Größe beeindruckt, sondern auch fertigungstechnisch einen großen Fortschritt darstellt, wie es heißt.

PUR-Modell ist billiger in der Fertigung

Insbesondere konnten laut Thieme die Herstellungs- und Montagekosten signifikant gesenkt werden. Der neue Streubehälter namens Polaro L/XL wird in zwei Größen mit 380 beziehungsweise 550 l Inhalt gefertigt, was einer Salzfüllung von 550 respektive 720 kg entspricht. Bisher wurden derartige Streubehälter meist aus Stahlblech oder GFK gefertigt.

Bildergalerie

(ID:43288980)