Spritzgießen Präzise Dosiersysteme via Spritzgießmaschine
Viele Dosierhilfen im Medizinsektor sind aus Kunststoff, müssen präzise sein und leicht anwendbar. Eine Produktionszelle mit elektrischer Spritzgießmaschine kann die wirtschaftliche Massenfertigung nachweislich leistungsfähiger machen.
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Dass in der Medizin die richtige Dosis den Unterschied zwischen heilendem Arzneimittel und tödlichem Gift ausmacht, ist seit den Erkenntnissen des Mittelalterarztes Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, wissenschaftliches Allgemeingut. Präzise Dosierhilfen sind folglich wichtige Produkte für die Pharmazie. Das oberösterreichische Kunststoffwerk Kremsmünster (KWK) hat sich auf dieses Marktsegment spezialisiert. Rund 80 % der spritzgegossenen Produkte sind dabei Primärverpackungskomponenten für die pharmazeutische Industrie. Das Spektrum reicht von Verschlüssen für Glas- und Kunststoffflaschen, mit und ohne Originalitätsschutz sowie mit und ohne integrierte Trockenmittelkammern, Tropfendosierern, Dichtscheiben, Ausgießern und Adaptern zum Anschluss von Dosierspritzen bis zu dünnwandigen Messlöffeln.
Dünnwandiger Einweg-Messlöffel aus Polypropylen
Zum Ausbau der Messlöffelproduktion entschied sich KWK für die vollelektrische Spritzgießtechnik von Wittmann Battenfeld. Die neue Produktionszelle, bestehend aus einer Spritzgießmaschine Eco-Power 110/750, zwei Wittmann-W832-Linearrobotern samt automatisierter Verpackungsanlage, hat ihre Leistungsfähigkeit mit mehr als 30 Mio. Messlöffeln im ersten Produktionsjahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Messlöffel dienen zur Dosierung flüssiger Substanzen wie Antibiotika oder Hustensaft und werden den jeweiligen Verpackungsbehältern beigegeben. Sie bleiben bis zu deren Leerung in Verwendung, sind demnach auf die spezifische Anwendung abgestimmte Einwegprodukte, die in großen Stückzahlen produziert werden.
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