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Werkzeug spannt Federn vor
Im Werkzeug werden die Federn durch mechanisch betätigte Schieber definiert vorgespannt. Die dazu erforderliche Schieberbewegungen und -positionen überwachen Näherungsschalter in Verbindung mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS). Um eine reibungslose Kommunikation zwischen der Selogica-Maschinensteuerung und der externen SPS zu ermöglichen, ist der Allrounder mit programmierbaren Eingängen ausgestattet.
Der Fertigungsleiter Joachim Orsowa ist zudem überzeugt von der lagegeregelten Schnecke. Sie sorgt beim Umspritzen der Einlegeteile für eine hohe Präzision und Bauteilqualität. Und das, obwohl das gesamte Schussvolumen bei nur rund 10 g liegt, ein Fertigteil wiegt rund 1 g.
Die Schneckenposition wird beim Einspritzen exakt geregelt, sodass selbst bei geringfügigen Schwankungen in der Viskosität des Materials eine reproduzierbare Füllung der Kavitäten und somit konstante Bauteilabmessungen gewährleistet sind. Das Einspritz- und Nachdruckverhalten ist vergleichbar mit dem elektrischer Maschinen.
Nach einer Zykluszeit von rund 45 Sekunden dreht der Tisch des Allrounders 375 V um 180 °.
„Bei der Einführung dieser Anwendung hat uns Arburg mit großem Know-how umfassend unterstützt“, lobt Matthias Schumann die Zusammenarbeit mit den Spritzgießexperten. „Die Anlage läuft stabil im Mehrschichtbetrieb, sodass wir die Sperrklinken zuverlässig in Millionenstückzahlen produzieren können.“
MM
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