Umspritzen von Einlegteilen Präzise Einleger machen Miele-Staubsauger komfortabler

Redakteur: Peter Königsreuther

Das deutsche Familienunternehmen Poly-Nister-Plastik fertigt seit fast fünf Jahrzehnten hochwertige Kunststoffprodukte. Eine Kernkompetenz ist das Umspritzen von Einlegeteilen. Dazu zählen etwa Sperrklinken für Kabeltrommeln von Miele-Staubsaugern.

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Kabelsalat gibts nicht! In diesem Miele-Staubsauger steckt komplexes Know-how in Sachen Kunststoffverarbeitung! Das Unternehmen Poly-Nister-Plastik fertigt für Miele die sogenannten Sperrklinken, die das Aufrollen des Staubsaugerkabels gewährleisten und via Spritzguss auf einer Arburg-Allrounder 375 V durch Umspritzen präziser Einlegeteile gefertigt werden.
Kabelsalat gibts nicht! In diesem Miele-Staubsauger steckt komplexes Know-how in Sachen Kunststoffverarbeitung! Das Unternehmen Poly-Nister-Plastik fertigt für Miele die sogenannten Sperrklinken, die das Aufrollen des Staubsaugerkabels gewährleisten und via Spritzguss auf einer Arburg-Allrounder 375 V durch Umspritzen präziser Einlegeteile gefertigt werden.
(Bild: Miele)

Nach dem Staubsaugen noch schnell das Anschlusskabel automatisch einziehen und dann ab damit in den Besenschrank! Kaum jemand verzichtet heutzutage auf die Komfortfunktion, die auf Tastendruck eine Sperrklinke löst und so das automatische Kabelaufrollen in Gang setzt.

Das auf den ersten Blick einfach erscheinende Produkt namens Sperrklinke ist jedoch extrem anspruchsvoll in seiner Herstellung. Ein vertikaler Allrounder 375 V produziert die Sperrklinken in großen Stückzahlen mithilfe raffinierter Werkzeug-, Steuerungs- und Einlegetechnik.

Eine Million Sperrklinken im Jahr

Die Poly-Nister-Plastik GmbH & Co. KG weiß genau, was dahinter steckt: Das Unternehmen produziert am deutschen Standort Westerwald für Miele-Staubsauger jährlich rund eine Million Sperrklinken.

„Das Herzstück der Sperrklinke ist eine vorgespannte Blattfeder, die wir mit POM umspritzen“, erläutert Matthias Schumann, Technischer Leiter bei Poly-Nister-Plastik. „Bei der Auswahl einer geeigneten Spritzgießmaschine haben wir oberste Priorität auf ausgereifte, absolut verlässliche Technik gelegt. Wichtig war uns in diesem Zusammenhang, dass sich die Funktionen des komplexen, SPS-überwachten Werkzeugs in die Steuerung der Maschine integrieren lassen sowie ein großer Drehtisch und eine hohe Reproduzierbarkeit beim Umspritzen der filigranen Einleger.“ Die Entscheidung fiel schließlich auf einen vertikalen Allrounder 375 V mit 500 kN Schließkraft und einer Spritzeinheit der Größe 100.

Eine erste Herausforderung im Fertigungsprozess ist die Handhabung der nur 0,2 mm starken Blattfedern. Für einen Roboter sind diese Teile schlichtweg nicht „greifbar“. Sehr gut gelingt dies hingegen in Kooperation von Mensch und Maschine: Die Federn werden auf einer Magnetplatte ausgerichtet und dann von einem Werker in die Kavitäten eingelegt.

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