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Lasys 2014 Precitec zeigt Laserschneidkopf mit gesteuerter Schweißposition

| Redakteur: Peter Königsreuther

Precitec zeigte auf der Lasys 2014 unter anderem einen Laserschneidkopf mit gesteuerter Schweißposition und Schweißnahtbreite sowie ein besonders kompakter Laserschneider für Roboteranwendungen.

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Laserschweißkopf YW52 mit gesteuerter Schweißposition und Schweißnahtbreite. Der integrierte Scantracker vermisst den Fügestoß quer und in Z-Richtung nur wenige Millimeter vor dem TCP koaxial durch die Schweißoptik.
Laserschweißkopf YW52 mit gesteuerter Schweißposition und Schweißnahtbreite. Der integrierte Scantracker vermisst den Fügestoß quer und in Z-Richtung nur wenige Millimeter vor dem TCP koaxial durch die Schweißoptik.
(Bild: Precitec)

Variable Fügestoßpositionen zu schweißen ist eine Herausforderung, der nicht jeder Schweißkopf gewachsen ist. Das Werkzeug der Wahl sind intelligente Schweißköpfe, die die Lage des Fügestoßes messen, um die Schweißnaht gleich an die richtige Stelle setzen zu können. Zudem braucht jede Schweißaufgabe eine an die Applikation angepasste Schweißnahtbreite. Die Wirkbreite und das Wirkprofil der Laserstrahlung kann flexibel von Naht zu Naht optimiert auf einen stabilen Prozess eingestellt werden. Die Schweißnahtbreite ist genau so breit wie nötig und erlaubt die höchstmögliche Schweißgeschwindigkeit.

Laserstrahl in zwei Dimensionen steuern

Auf der Messe Lasys, Stuttgart präsentierte Precitec den Laserschweißkopf YW52 mit gesteuerter Schweißposition und Schweißnahtbreite. Der integrierte Scantracker vermisst den Fügestoß quer und in Z-Richtung nur wenige Millimeter vor dem TCP koaxial durch die Schweißoptik. Die ermittelte Position wird unmittelbar an den ebenfalls integrierten steuerbaren Ablenkspiegel weitergegeben und einer vorgewählten Amplitude und -frequenz überlagert. Der Schweißkopf ist völlig autonom und steuert den Laserspot in zwei Dimensionen ohne Zusatzachsen an die Fügestelle. Die minimalen Vorlaufzeiten von weniger als einer Zehntelsekunde und die programmierbare Verteilung der Streckenenergie über die Schweißnahtbreite garantieren kurze Taktzeiten bei optimiertem Prozess.

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Gut geeignet ist der Scantracker für Applikationen mit verschiedenen Schweißnähten oder großem Umrüstbedarf. Über eine analoge Schnittstelle ist die Nahtverbreiterung frei einstellbar und braucht keine zusätzliche Steuerung. Zur Vermeidung von Intensitätsspitzen an den Umkehrpunkten ist eine synchrone Laserleistungssteuerung erhältlich, die frei wählbare Leistungsprofile realisieren kann.

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