Composites Europe 2015 Produktivitäts-Motoren für die Composite-Herstellung

Redakteur: Peter Königsreuther

Dieffenbacher zeigt auf der Composites Europe 2015 in Halle 7 am Stand D04 die neuesten Entwicklungen rund um das Pressen von faserverstärkten Kunststoffbauteilen. Diese Innovationen ermöglichen vollautomatische Abläufe, kürzere Zykluszeiten und effizientere Herstellungsprozesse, wie der Aussteller betont.

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Dieffenbacher auf der Composites Europe in Stuttgart: Preform-Herstellung für die Massenproduktion von CFK-Teilen ist eine Domäne des Ausstellers.
Dieffenbacher auf der Composites Europe in Stuttgart: Preform-Herstellung für die Massenproduktion von CFK-Teilen ist eine Domäne des Ausstellers.
(Bild: Dieffenbacher)

Mit der Dieffenbacher Preform-Technologie ist es laut Aussteller erstmalig gelungen, die Herstellung von komplexen, trockenen Carbonfaserpreforms in voll automatisiertem Ablauf und unter kurzen Zykluszeiten von maximal 90 s, beziehungsweise 40 Preforms pro Stunde, zu erreichen. Dabei werden aus Carbonfasergewebe mehrere individuelle Lagen ausgeschnitten und zu einer endkonturnahen, dreidimensionalen Preform drapiert, wie es weiter heißt. Die Preform wird im anschließenden HP-RTM-Prozess zum fertigen Bauteil verpresst.

Sparsamer Carbonfaser-Verbrauch

Im Gegensatz zu einem Spannrahmenverfahren bietet die Dieffenbacher Preform-Technologie mehrere Vorteile: Durch endkonturnahes Preforming wird deutlich weniger des wertvollen Ausgangmaterials Carbon verbraucht. Außerdem sind sowohl individuell geschnittene Lagen für partielle Verstärkungen innerhalb einer Preform als auch mehrere Preforms innerhalb eines Zyklus möglich. Die maximale Schnittgröße liegt bei 4000 mm × 2500 mm.

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