Rechnet man damit? Am Leibniz-Rechenzentrum läuft der weltweit erste photonische KI-Rechner

Quelle: Q.Ant 1 min Lesedauer

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Q.Ant hat seinen Native Processing Server (NPS) an das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) ausgeliefert. Es sei der weltweit erste Co-Prozessor in einer Höchstleistungs-Rechnerumgebung (HPC).

Was nach dem Zweiten Weltkrieg mal mit schrankgroßen Rechnern begann, startet jetzt als modernste Art des Computings wieder in diesen Dimensionen. Am Leibniz-Rechenzentrum (LZR) in Garching startete man nämlich den weltweit ersten photonischen KI-Rechner ...(Bild:  Q.Ant)
Was nach dem Zweiten Weltkrieg mal mit schrankgroßen Rechnern begann, startet jetzt als modernste Art des Computings wieder in diesen Dimensionen. Am Leibniz-Rechenzentrum (LZR) in Garching startete man nämlich den weltweit ersten photonischen KI-Rechner ...
(Bild: Q.Ant)

Rechnen mit Licht statt mit Strom galt lange Zeit als Science Fiction, wird jetzt aber in Bayern Wirklichkeit. Denn in Garching ist erstmals ein photonischer KI-Server im Einsatz, der pro Anwendung rund 90 Prozent weniger Energiebedarf bei 100-facher Leistung als andere Rechensysteme hat. Die, wie es vom Deeptech-Unternehmen Q.Ant heißt, technisch richtungsweisende Implementierung des NPS ermöglicht es dem Leibniz-Rechenzentrum (LZR), die photonische Beschleunigung für künstliche Intelligenz (KI) und Simulationen zu evaluieren. Das ebne den Weg zu deutlich höherer Rechenleistung bei erheblich reduziertem Energiebedarf, denn das KI-Zeitalter braucht viel Rechenleistung mit steigender Tendenz. Das LRZ zähle zu den größten Supercomputing-Zentren Europas und treibe mit seiner Infrastruktur Spitzenforschungsvorhaben voran. Die Zusammenarbeit zwischen Q.Ant und dem LRZ demonstriere, wie Rechenzentren künftig Leistung, Platzbedarf, Energieeffizienz und Systemarchitektur in Einklang bringen könnten.

Auch diese Merkmale zeichnen photonischen Rechner aus ...

Wie die Partner betonen, markiert das den Beginn eines neuen Kapitels in der Datenverarbeitung, in dem analoge Präzision, angetrieben durch Licht, Antworten auf die Skalierungsprobleme heutiger KI-Infrastrukturen liefert. Zu den weiteren überzeugenden Merkmalen des photonischen Q.Ant-Rechners zählen die 16-Bit-Gleitkommapräzision mit fast 100-prozentiger Genauigkeit für alle Rechenoperationen auf dem Chip und die nahtlose Integration durch PCIe-Schnittstelle, x-86-Kompatibilität nebst Unterstützung von Pytorch, Tensorflow und Keras, wie es weiter heißt. In der ersten Evaluierungsphase am LRZ werden übrigens gleich mehrere Einheiten der neuesten Generation des Q.Ant-NPS installiert, geeignete Benchmark-Workloads ausgewählt und reale Anwendungsszenarien getestet – insbesondere in den Bereichen KI-Inferenz, Computer Vision und Physiksimulationen. In späteren Phasen kommen NPS-Einheiten der zweiten und dritten Generation für eine vertiefende Bewertung zum Einsatz.

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