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Türen und Tore Qualitäts- und Serviceoffensive an der Rampe

Autor / Redakteur: Reinhard Irrgang / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Die Modernisierung kompletter Verladeanlagen inklusive Überladebrücken, Abdichtungen und Witterungsschutz, Toren und Steuerung bedeutet stets eine Herausforderung. Erwartet werden neben zuverlässiger Technik auch Aspekte wie Prozessoptimierung, Ergonomie, Energieeffizienz und absolute Zuverlässigkeit.

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Symbiose aus Design und Nachhaltigkeit: Die großflächigen Tore sorgen in den Hallen des Klimatechnikspezialisten Zeller für zusätzliches Licht, sodass Strom für Beleuchtung gespart werden kann.
Symbiose aus Design und Nachhaltigkeit: Die großflächigen Tore sorgen in den Hallen des Klimatechnikspezialisten Zeller für zusätzliches Licht, sodass Strom für Beleuchtung gespart werden kann.
(Bild: Hörmann)

Kein Unternehmen kann sich im harten Wettbewerb um König Kunde „verschlossene“, sprich blockierende Tore oder defekte Verladesysteme, leisten. Umso mehr ist nicht nur die Innovationskraft der Hersteller gefordert, sondern auch deren ebenso prompter wie professioneller Service.

Einer der führenden Logistikdienstleister für die Bereiche See- und Luftfracht, Lagerlogistik und Spezialverkehre, F.W. Neukirch, Bremen, hat den Verladespezialisten Promstahl beauftragt, die Verladezone eines seiner Logistikzentren im Bremen zu modernisieren. Im Einzelnen galt es, die veraltete Betonaußenrampe des Gebäudes zu einer leistungsfähigen Verladezone mit 13 Verladestellen umzubauen und die Betonstruktur der vorhandenen Außenrampe mit in die neue Stahlkonstruktion zu integrieren. Zusammen mit der Realisierung einer energie-technisch möglichst perfekten Innenrampe sollten auch die vorhandenen Lagerfläche vergrößert und die Materialflussprozesse im Verladebereich optimiert werden.

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Verladeprozesse optimiert, Baukosten gespart, Rangierfläche gewonnen

Bei laufendem Betrieb haben die Spezialisten von Promstahl eine vollständig neue Verladezone geschaffen, die als wetterunabhängige Innenrampe funktioniert. Aus Kostengründen verzichtete man auf die übliche Betonstützenkonstruktion mit im Betonboden eingelassenen Überladebrücken und realisierte eine komplette Stahlkonstruktion. Installiert wurden 13 Verladestellen einschließlich hydraulischer Überladebrücken, Torabdichtungen und Industrietore unter Einbeziehung der vorhandenen Betonaußenrampe, wobei die Vorsatzrampen ohne Zwischenräume und Zwischenwände direkt aneinandermontiert sind.

So erhielt das Lagergebäude eine einheitliche Vorderfront und in der Halle, vor und auch zwischen den Verladestellen wurde eine um 300 m² vergrößerte Rangierfläche gewonnen. Diese komplett als Stahlkonstruktion vorgefertigte technische Lösung verwandelte eine zugige Außenrampe in eine energietechnisch vorbildliche Innenrampe. Vier der Vorsatzrampen mit eingebauten Überladebrücken sind mit einer unteren Überbrückung von 700 mm unter Rampenniveau ausgerüstet, um auch niedrige Fahrzeuge sicher be- und entladen zu können.

Geschlossener Baukörper mit Innenrampen

Die elektrohydraulisch betätigten Überladebrücken sind mit einem 500er-Vorschubteil ausgestattet und werden per Autotaster bedient. Ist der Verladevorgang beendet, fahren die Brückenplateaus nach kurzem Antippen des Autotasters automatisch in die Nulllage zurück und der Ladeverkehr kann ungehindert die gesamte Fläche als Rangierraum nutzen.

Die Tragkraft der Vorsatzrampen einschließlich der integrierten Überladebrücken beträgt 60 kN; eine zusätzliche Lastaufnahme von 10 kN wurde bei der Konstruktion berücksichtigt, um die Kräfte der Hallenkonstruktion mit aufzunehmen. Wie Sven Bley, Prokurist und Leiter Lagerlogistik von F. W. Neukirch, betont, war „diese ungewöhnliche technische Lösung die Voraussetzung für die anschließende vollständige Verkleidung der Verladestellen“, auch um eine einheitliche geschlossene Fassade des gesamten Erweiterungsbaus zu erreichen. So erhielt das Logistikgebäude anstatt der üblichen Vorsatzschleusen einen geschlossenen Baukörper mit Innenrampen.

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