Metav 2016

Qualitätssicherer setzen auf Qualitätsoffensive und Weiterbildung

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Industrie 4.0 braucht Qualitätssicherung 4.0

Dr. Benedikt Sommerhoff, Leiter DGQ Regional und leitender fachlicher Betreuer von Forschungsarbeiten/Masterarbeiten im Auftrag der DGQ, bringt die steigende Relevanz von Qualitätssicherung für die Fertigung von morgen auf den Punkt: „Für Industrie 4.0 braucht es eine Qualitätssicherung 4.0!“

Die smarte Fabrik der Zukunft ist gekennzeichnet durch eine vollständige Vernetzung. Daraus leitet er folgende Tendenzen ab: „Die Bedeutung von Qualitätsthemen und -prüfungen wird steigen, und der Automatisierungsgrad der Qualitätssicherung nimmt zu. So ist die Inline-Messtechnik bei geringen Losgrößen in der Serienfertigung beispielsweise eine der kommenden Herausforderungen.“

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Eine weitere zentrale Fragestellung für viele leitende Qualitätsverantwortliche werde sein: „Wie mache ich aus Big Data – provokant ‚Datenhalden‘ – Smart Data? Welche Algorithmen sorgen dafür, dass ich aus der unüberschaubaren Zahl von Daten die für mich relevanten Steuerungsparameter generiere?“ Zentrale Anlaufstelle in Sachen Weiterbildung und Qualitätssicherung auf der Metav 2016, so DGQ-Produktmanager Marco Rasper, „wird der Stand der DGQ sein“.

Wie die DGQ die Metav 2016 als Plattform zur Qualifizierungsoffensive nutzen will, umreißt die Weiterbildungs-Geschäftsführerin Claudia Welker so: „Die DGQ zielt mit ihrem Weiterbildungsangebot darauf ab, den Bedarf des Marktes an QS-Qualifizierung zu decken.“ Der VDW schafft mit der Metav einen Rahmen, der ein erhebliches Kundenpotenzial für die QM-/ QS-Weiterbildung anzieht.“

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