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Messtechnik Renishaw und Wenzel präsentieren gemeinsame Shopfloor-Lösungen

| Redakteur: Udo Schnell

Renishaw und die Wenzel Group verstärken ihre Zusammenarbeit in den Feldern Shopfloor und Koordinatenmesstechnik. Wenzel stellt darüber hinaus noch eine neue Koordinatenmessmaschine für den Einsatz in der Produktion vor.

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Rainer Lotz, Vice President EMEA bei Renishaw und Dr. Heike Wenzel, Geschäftsführerin der Wenzel Group.
Rainer Lotz, Vice President EMEA bei Renishaw und Dr. Heike Wenzel, Geschäftsführerin der Wenzel Group.
(Bild: Renishaw/Wenzel)

Wie beide Unternehmen bekanntgegeben haben, kann nun das Equator-Prüfgerät von Renishaw auch direkt über die Wenzel Software WM-Quartis zur Programmierung und Auswertung angesteuert werden. Das Equator-Prüfgerät ist nun auch Teil des Portfolios von Wenzel.

„Weltweit sind bereits mehrere tausend Equator-Prüfgeräte im Einsatz und ermöglichen dort eine äußerst wiederholgenaue und thermisch unempfindliche Prozessüberwachung im Shopfloor“, sagt Rainer Lotz, Vice President EMEA bei Renishaw. „Die direkte Anbindung an die Wenzel Software ist ein wichtiger Schritt, um das Lösungsangebot für Anwender im Shopfloor-Bereich auszuweiten.“

„Die mit dem Equator erfassten Werkstückdaten werden genutzt, um beispielsweise die Werkzeugkorrektur auf der jeweiligen Werkzeugmaschine automatisch zu aktualisieren“, erklärt Bastian Luithardt, Produktmanager bei Renishaw. „Daher ist das Equator-Konzept, das flexible und neu programmierbare Messungen ausführt, optimal für den Einsatz in einer automatisierten Umgebung. Das Ergebnis ist ein stabilerer Fertigungsprozess und eine lückenlose Dokumentation für jedes Werkstück.“

Gleichzeitig lanciert Wenzel mit der SF 55 eine weitere kompakte Portalmessmaschine für den Einsatz direkt in der Produktion. Dieses Maschinenkonzept bietet laut Wenzel wie die größere SF 87 ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bei geringem Platzbedarf. Hohe Verfahrgeschwindigkeiten und Beschleunigungen sorgen laut Wenzel für einen hohen Messdurchsatz. Die korrosionsfreien Führungen der Portalmessmaschine sind aus Granit und hochpräzise handgeläppt. Die Führungsbahnen sind komplett abgedeckt und gegen Verschmutzung geschützt. Für einen minimalen Footprint sind Steuerung und PC in die Maschine integriert, so Wenzel weiter.

Die SF 55 verfüge über eine passive Schwingungsdämpfung und könne optional mit einer aktiven Schwingungsisolation aufgerüstet werden. Aufgrund der guten Zugänglichkeit und die Schnittstelle zum Wenzel-Automation-Interface, ist das Shopfloor-Messgerät für die Automation und Integration in die Linie gut geeignet. Über die WM-Quartis Software können selbstverständlich Daten von der SF 55 direkt auf den Renishaw Equator kommuniziert werden.

„Nach dem Erfolg unseres Koordinatenmessgeräts SF 87 für den Shopfloor ist die kompaktere SF 55 eine konsequente Ergänzung auf die Marktanforderungen im Werkstatteinsatz“, sagt Dr. Heike Wenzel, Geschäftsführerin der Wenzel Group und führt fort: „die bedienerfreundlichen Konzepte, SF von Wenzel und Equator von Renishaw, decken sehr unterschiedliche Anwendungsfelder im Shopfloor-Bereich ab und ergänzen sich optimal. So können wir über die Hardware hinaus weitere schlüsselfertige Lösungen bieten, die uns zum flexiblen Partner für unsere Kunden machen.“

Wenzel und Renishaw wollen, wie es weiter heißt, gemeinsam die Entwicklung des 5-Achsen-Messsystems Revo forcieren und vorantreiben. Die Kombination der Koordinatenmessgeräte von Wenzel in Kombination mit dem Revo-Multisensor 5-Achsen-Messsystem von Renishaw, erziele wesentlich kürzere Durchlaufzeiten im Vergleich mit konventionellen Lösungen und biete eine ausgezeichnete Messflexibilität ohne Genauigkeitsverlust.

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