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Großanlagenbau muss ein breites Spektrum von Risiken kennen und beachten
Die fundierte Kenntnis der Projektrisiken ist Voraussetzung für ein optimiertes Risikomanagement, das genutzt werden kann, um aktiv die Wettbewerbsposition eines Unternehmens zu verbessern. In der Rangliste der Risiken folgt nach der Zeit das Thema Projektausführung. Die Projektausführung beinhalte die Verfügbarkeit der Ressourcen, technische und organisatorische Fähigkeiten und auch das Schnittstellenmanagement.
Ein weiteres wesentliches Risiko bestehe in der Kalkulation. Hier stelle sich die Frage, ob die Angebotskalkulation erfüllbar sei oder ob man im Rahmen des Projektes mit Abweichungen rechnen müsse. Unsicherheiten könnten auch hinsichtlich Subkontraktoren und Lieferanten bestehen, denn fehlende Qualitäts- und Termintreue, schlechtes Claim-Management und Insolvenz bedeuteten potenzielle Gefahren.
Studie zeigt Möglichkeiten zur Beherrschung der Risiken
Wie die Studie ergab, existieren wirksame Maßnahmen, um die Risiken zu beurteilen und zu beherrschen. Wichtigstes Hilfsmittel sei der Vertrag, wenn es um die Risikosteuerung gehe, betonte Artmeyer. Da sei zum einen der Kundenvertrag selbst, der von allen Befragten genannt wurde. Zum anderen leiste das Contract- und Claim-Management einen aktiven Beitrag zur Risikokontrolle. Es diene der Risikominimierung in erheblichem Umfang, wenn die Erfüllung der Verträge sowohl mit dem Auftraggeber als auch mit den Lieferanten sorgfältig verfolgt werde. Nicht weniger relevant sei es, über die richtigen Mitarbeiter zu verfügen. Sie könnten Projektrisiken vermeiden, wenn sie kompetent sind.
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