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Einheitliches Engineering mit Lasal
Moderne und durchgängige Engineering-Tools wie Lasal sind Voraussetzung für eine Senkung der Kosten bei der Entwicklung und Inbetriebnahme solcher roboter-gestützter Anlagen.
Maschinen müssen einerseits flexibel an spezifische Einsatzfälle anpassbar und andererseits immer einfacher programmier- und bedienbar sein. Daher kommt dem effizienten Entwurf und der Qualität der Software im Maschinen- und Anlagenbau eine immer größere Bedeutung zu. Sigmatek führte das objektorientierte Programmierkonzept bereits im Jahr 2000 in der Automatisierungstechnik ein. Da die Vorteile klar auf der Hand liegen, konnte schnell die Akzeptanz der Anwender gewonnen und der Marktdurchbruch geschafft werden.
Programmiert wird objektorientiert
Das objektorientierte Programmierkonzept basiert auf einer Repräsentation der verschiedenen Teile einer Maschine in Form von Objekten. Hinter einem Objekt steht jeweils eine Klasse, die den Programmcode und die dazugehörenden Datenelemente kapselt. Der eigentliche Programmcode eines Objektes wird in den gebräuchlichen Sprachen der IEC 61131-3, wie zum Beispiel strukturierter Text, Anweisungsliste oder Kontaktplan implementiert.
Dies ist ein wesentlicher Akzeptanzfaktor, da so die Methoden der objektorientierten Programmierung als durchgängige Erweiterung der vertrauten und bewährten Sprachen zur Verfügung stehen.
Durch Vererbung kann eine Klasse verfeinert (d.h. spezialisiert) werden, indem zusätzliche Informationen und Programmcode zu der Basisklasse hinzugefügt werden. Durch das Aggregieren lassen sich einzelne Klassen zu einer komplexen Klasse zusammenfassen. Mit dieser Technik ist es möglich, neue Ausprägungen von Maschinenteilen mit minimalem Programmieraufwand umzusetzen.
Grafische Darstellung der Klassen und Objekte unterstützt Entwickler
Die für eine bestimmte Roboter-Kinematik spezifischen Algorithmen zur Koordinaten-Transformation werden beispielsweise in einer abgeleiteten Klasse implementiert, während die grundlegenden Funktionen der Bahnsteuerung in der Basisklasse realisiert werden. Die einzelnen Objekte bzw. Module einer größeren Anlage können wie in einem Baukastensystem einfach „verdrahtet“ werden.
Moderne Engineering-Tools, wie Lasal, unterstützen den Programmierer durch eine grafische Darstellung der Klassen und Objekte. Durch die grafische Darstellung der Objekte wird die Komplexität der Software-Implementierung verborgen. Das heißt, der Programmcode selbst ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich.
Dargestellt werden die Beziehungen von Programmteilen zueinander, sowie die wichtigsten Daten eines Programmteils. Somit können sich die Entwickler schnell einen Überblick über die Projektstruktur verschaffen, und die Zusammenhänge der Einzelmodule werden verdeutlicht. Servicetechnikern ist es so rasch und einfach möglich, eine Diagnose über die Fehlfunktion einer Maschine zu treffen.
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