MAW Werkzeugmaschinen Rundum-sorglos-Pakete aus Maschinen und Peripherie

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Im Juli 1948 gründete Walter Stork in Stuttgart das Unternehmen MAW Maschinen-Apparate-Werkzeug-Handelsgesellschaft mbH, das sich anfangs mit dem Handel von gebrauchten Maschinen und später auch von Apparaten und Werkzeugen befasste. Schon Anfang der 50er Jahre stellte der Firmengründer die Weichen für den Vertrieb von Schweizer Präzisionswerkzeugmaschinen in der Bundesrepublik Deutschland,

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MAW-Geschäftsführer Heinz Wagner: „Wir haben für jeden Kunden ein ganzes Paket an Lösungen zur Verfügung.“Bild: MAW
MAW-Geschäftsführer Heinz Wagner: „Wir haben für jeden Kunden ein ganzes Paket an Lösungen zur Verfügung.“Bild: MAW
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Maschinen fanden überwiegend in der feinmechanischen, Foto- und Uhrenindustrie Absatz. Die Geschäftszweige Apparate und Werkzeuge ließ man einschlafen. Aus der MAW wurde eine Werkzeugmaschinen-Vertriebsgesellschaft, die ihren Sitz 1958 nach Sindelfingen-Maichingen in größere Geschäftsräume verlegte. Im Frühjahr 1966 übergab der Firmengründer die Geschäfte an seinen Sohn Joachim. 1983 wurde der heutige alleinige Geschäftsführer Heinz Wagner, der seit 1962 dem Hause MAW angehört, als Gesellschafter aufgenommen und zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

Der Zusammenbruch der deutschen Foto- und Uhrenindustrie in den 70er Jahren erforderte ein Umstellen des Vertriebsprogramms und eine Neuorientierung auf andere Märkte. Mit namhaften Partnern wie den Maschinenherstellern Ewag AG, Carl Benzinger GmbH & Co, Bodmer Küsnacht AG, LNS S.A. und Wahli S.A. konnte schnell eine Vielzahl neuer Kunden, insbesondere in den Branchen Werkzeuge, Automobil- und Zulieferindustrie, Telekommunikation, Medizintechnik, Maschinenbau sowie Luft- und Raumfahrtindustrie, gefunden werden. Parallel hierzu wurde ein leistungsstarker Ersatzteil- und Vor-Ort-Kundenservice aufgebaut.

Späneförderer und Hochdruck-Kühlmittelanlagen aus Schweizer Produktion

„Ganz entscheidend zu der positiven Entwicklung unseres Unternehmens hat aus heutiger Sicht der Vertragsabschluss im Jahre 1974 mit dem Schweizer Hersteller für Stangenladetechnologie LNS S.A. beigetragen“, erklärt MAW-Geschäftsführer Heinz Wagner. LNS habe in den letzten Jahren eine ganze Reihe neuer, leistungsstarker Lademagazine auf den Markt gebracht und sei heute stärkstes Lieferwerk und Weltmarktführer für diese Technologie. „Die jahrzehntelange, gute Zusammenarbeit hat auch dazu geführt, dass wir seit kurzem die Späneförderer, Hochdruck-Kühlmittelanlagen und Ölabscheider von LNS Turbo in Deutschland mit wachsendem Erfolg vertreten dürfen“, freut sich Wagner.

Heute beliefert MAW mit 22 Mitarbeitern das gesamte Bundesgebiet mit Maschinen und Peripheriegeräten und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 10 Mio. Euro. „Den Vor-Ort-Kontakt mit unseren Kunden pflegen wir mit sieben Vertriebsingenieuren. In unserem Ausstellungsraum in Sindelfingen können wir den Kunden insbesondere die LNS-Stangenladetechnik vorführen“, erläutert Wagner.

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