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Keine Angst vor MES Schlüsselfertige MES-Lösung für einzelne Spritzgießmaschinen

| Redakteur: Peter Königsreuther

MES-Lösungen sind Enabler für Industrie 4.0, heißt es. Doch scheuen viele die Investition und Integration der Systeme. Das will Wittmann Battenfeld nun mit überzeugenden Argumenten ändern.

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Preiswertes Einzelmaschinen-MES-System für Spritzgießer: Das neue Temione ist auf der Unilog B8 Steuerung von Wittmann Battenfeld, wie es heißt, leicht zugänglich. Der Hauptbildschirm ist dabei das Dashboard, das einen Überblick über die Effizienzparameter gibt.
Preiswertes Einzelmaschinen-MES-System für Spritzgießer: Das neue Temione ist auf der Unilog B8 Steuerung von Wittmann Battenfeld, wie es heißt, leicht zugänglich. Der Hauptbildschirm ist dabei das Dashboard, das einen Überblick über die Effizienzparameter gibt.
(Bild: Wittmann Battenfeld)

MES-Lösungen sind laut Wittmann Battenfeld ein integraler Bestandteil von Industrie 4.0 und haben sich in der Kunststoffindustrie als Informations- und Leitstellen für die Produktionsüberwachung und -planung von Spritzgießmaschinen erfolgreich etabliert. Die Hürden für die Entscheidung, ein MES-Programm in einem Unternehmen zu installieren, seien jedoch hoch. Die Gründe dafür erklären sich durch die oft hohen Kosten für das Gesamtpaket, die Nachrüstung bestehender Maschinen mit standardisierten Schnittstellen zur Kommunikation mit dem MES-Programm. Aber auch durch die organisatorische Anpassung und die zeitaufwändige Schulung der Mitarbeiter zur richtigen Nutzung des Systems sowie durch die Einbindung der internen IT-Abteilung beim Aufbau des Netzwerks. Nicht zuletzt muss die Datensicherheit im Unternehmen garantiert werden können, so Wittmann Battenfeld.

Überzeugende Argumente für diese MES-Installation

Insbesondere Unternehmen mit einer geringeren Anzahl an Maschinen gehörten zu den MES-Verweigerern, weil die finanziellen und technischen Herausforderungen bei der Installation in ihrem Werk nur zu einem Nein führten. Trotz der vielen offensichtlichen Vorteile, die ein solches System mit sich bringt, so Wittmann Battenfeld. Etwa die Rückverfolgbarkeit der Produktionsdaten, die Möglichkeit zur Berechnung der Gesamteffizienz der Anlage, die Anzeige der Key-Performance-Indicators (KPI's) zur Ursachenanalyse von Stillstandzeiten – um nur einige zu nennen. Mit Temione, der schlüsselfertigen Einzelmaschinen-MES-Lösung von Wittmann Battenfeld und ihrem Partner ICE-flex aber, können die bestehenden Hemmnisse umfahren werden. Das sind die Gründe dafür:

  • Temione befindet sich auf einem separaten Datenserver, der im Wittmann-Battenfeld-Schaltschrank vorinstalliert und betriebsbereit ist. Eine Einbindung der IT-Abteilung sei nicht erforderlich;
  • Eserfordert keine externe Netzwerkkommunikation;
  • Temione arbeite perfekt mit dem im Schaltschrank eingebauten Wittmann-4.0-Router zusammen, weshalb eine integrierte Firewall, die für die Kommunikation über Standardprotokolle der Spritzgießindustrie optimiert ist, unmittelbar verfügbar sei.
  • Das MES-System kann automatisch mit den Peripheriegeräten von Wittmann-4.0 kommunizieren;
  • Es gilt als vergleichsweise preiswert.

Transparenz von der Spritzgießmaschine bis zur Peripherie

Das neue Temione ist auf der Unilog B8 Steuerung von Wittmann Battenfeld leicht zugänglich. Der Hauptbildschirm von Temione ist das Dashboard, das einen Überblick über die Effizienzparameter gibt. Darüber hinaus könnten Temione sowie das erweiterte Paket Temi+, das alle Maschinen einer Fertigung abdecke, sowohl für Spritzgießmaschinen als auch für die Wittmann-4.0-Peripheriegeräte rund um die Maschine eingesetzt werden. Damit ist eine vollständige Datenerfassung und Auswertung der Qualitätsparameter aller an der Herstellung eines Formteils beteiligten Geräte möglich, erklärt der Anbieter. Die Datenaufzeichnung kann dabei direkt auf dem Unilog B8-Steuerungsbildschirm der Wittmann Battenfeld-Maschinen gestartet werden. Die Daten würden standardmäßig auf dem integrierten Temi-Datenserver gespeichert und könnten gegebenenfalls nach außen über einen USB-Anschluss oder sogar mit einer Netzwerkverbindung zu einem Netzwerkordner weitergegeben werden.

Fehlerliste erfasst Probleme aller angeschlossenen Systeme

Die Unterstützung von Wittmann 4.0 bedeute, dass sich Peripheriegeräte im Sinne von "Plug-&-Produce" automatisch an der Wittmann-4.0-Arbeitszelle an- und abmeldeten. So ist die MES-Lösung Temione/+ immer über die Zusammensetzung einer Arbeitszelle informiert und kann die Darstellung auf dem Bildschirm als auch die Datenspeicherung ohne Benutzerinteraktion entsprechend anpassen, heißt es weiter. Als weiteren Vorteil nennt das Unternehmen die Möglichkeit zur Zusammenführung von Fehlermeldungen aller angeschlossenen Geräte in eine gemeinsame Fehlerliste. Darüber hinaus können natürlich auch Werkzeugdaten-Einstellungen einschließlich der Wittmann-4.0-Geräte gespeichert und abgerufen werden. Es sei auch möglich, die Einstellungen der Werkzeugdaten vor dem Herunterladen des Temione -Servers in einer Voransicht zu überprüfen.

Das Beste Pro kommt zum Schluss:

Das Beste am Temione-Paket ist, dass es sehr preiswert ist und es auch zulässt, die Daten nur für einzelne Arbeitszellen, die zum Beispiel nur für die Automobilindustrie, die Medizintechnik oder für die pharmazeutische Industrie) eingesetzt werden, zu erfassen und zu speichern.

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