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Finanzen Schmolz + Bickenbach hat Refinanzierung beendet

Redakteur: Simone Käfer

Der Speziallangstahl-Hersteller Schmolz + Bickenbach hat den erfolgreichen Abschluss der Restrukturierung seiner Finanzierung bekannt gegeben.

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Der schweizer Langstahl-Hersteller Schmolz + Bickenbach hat neue Finanzierungsvereinbarungen unterzeichnet.
Der schweizer Langstahl-Hersteller Schmolz + Bickenbach hat neue Finanzierungsvereinbarungen unterzeichnet.
(Bild: gemeinfrei (softcodex, pixabay) / CC0 )

Nach bereits erfolgter Kapitalerhöhung von 325 Mio. CHF (rund 307 Mio. Euro) im Januar 2020 hat das Unternehmen nun die bis März 2025 laufenden neuen Finanzierungsvereinbarungen mit den Banken und seinem Großaktionär BigPoint Holding unterzeichnet. Die Refinanzierung steht in Verbindung mit einer erfolgreichen Umsetzung eines detaillierten, von unabhängigen externen Experten validierten operativen Verbesserungs- und Transformationsprogramms, wie Schmolz + Bickenbach berichtet. Dieses Programm ist bereits in Umsetzung begriffen und einer genauen Fortschrittskontrolle durch Verwaltungsrat und Konzernleitung unterworfen. Im Rahmen des Programms werden laufend zusätzliche Maßnahmen identifiziert, um die Robustheit des Unternehmens und den Service für die Kunden weiter zu verbessern.

Die Finanzierung der Unternehmensgruppe basiert nunmehr auf Konsortialkredit, ABS-Programm und Aktionärsdarlehen. Der bereits bestehende Konsortialkredit wurde um 90 Mio. auf 465 Mio. Euro erhöht. Gleichzeitig wurde die Laufzeit bis März 2025 verlängert. Ebenso wurde dem Unternehmen von BigPoint Holding, die 49,6 % der Aktien hält, ein Aktionärsdarlehen über 95 Mio. Euro mit gleicher Laufzeit gewährt. Auch wurde die Laufzeit der bestehenden forderungsbesicherten Finanzierung (ABS-Programm) über 230 Mio. Euro plus 70 Mio. US-Dollar (rund 64 Mio. Euro) bis März 2025 verlängert.

Im Rahmen der Refinanzierung hat das Unternehmen am 31. März 2020 zudem die gültig angedienten Anleihen mit einer Laufzeit bis 2022 zurückgezahlt. Die Rückzahlung wurde durch den Kontrollwechsel im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung vom 8. Januar 2020 ausgelöst. Der Nennwert der zurückgezahlten Anleihen beträgt 328,753 Mio. Euro.

Aufgrund der Corona-Krise überprüft das Unternehmen, in welchen Ländern und von welchen Gesellschaften staatliche Unterstützung beantragt werden kann. Dabei stehen die Sicherung der Arbeitsplätze und die Liquidität im Vordergrund.

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