Teilereinigung

Schnelle Fertigungsanpassung setzt flexible Teilereinigung voraus

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Die LPW Reinigungssysteme GmbH, Riederich, hat daher die Anlagenreihe Powerjet komplett überarbeitet. Das Ergebnis ist eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten auf Standardbasis. Zusätzlich zu den Normgrößen sind damit sehr unterschiedliche Sonderformate sowie kundenspezifische Anpassungen möglich (Bild 1).

Teilereinigungsanlagen verbrauchen weniger Wasser und Energie

Außerdem ist der Wasser- und Energieverbrauch der überarbeiteten Anlagen erheblich reduziert. Dies hat als Nebeneffekt die Verlängerung von Badstandzeiten und Wartungsintervallen zur Folge. Insgesamt werden so die Betriebskosten um bis zu 40% im Vergleich zu den klassischen, offenen Anlagenvarianten gesenkt.

Bei der Rudolf-Erich Müller GmbH & Co. KG in Münnerstadt wurde dazu aus der Baureihe die Einkammer-Teilereinigungsanlage Powerjet 670 T2 installiert. Die Aufgabe der Anlage ist das Entfernen von Oxidschichten nach dem thermischen Entgraten.

Die Anforderung des Präzisionsteilherstellers lautet rückstandslose Beseitigung der Oxidverschmutzung auf den Oberflächen und in den Bohrungen von Hydraulikkomponenten aus Grauguss. Um das zu ermöglichen, wurde die Teilereinigungsanlage mit einer Arbeitskammer, zwei Vorlagetanks, einer elektrisch beheizten Verdampfereinheit, einer Beutelfiltration und dem Sonderpaket Ultraschall ausgestattet. Der Anlagendurchsatz beträgt sechs bis acht Chargen in der Stunde.

Neue Teilereinigungsanlage mit höherer Energieeffizienz

Zusätzlich zur geforderten Bauteilsauberkeit benötigt die Teilereinigungsanlage im Vergleich zu konventionellen offenen Ausführungen etwa 40% weniger Energie, 30 bis 50% weniger Platz und weniger Wartungsaufwand. Wesentliche Gründe dafür liegen in der waschmechanischen Leistungsfähigkeit und der Medientrennung von Einkammeranlagen.

Wesentliche Eigenschaften der Anlagenreihe sind ein hoher Standardisierungsgrad verbunden mit hohem Normteileeinsatz, eine hohe Verfügbarkeit des Gesamtsystems aufgrund der Anwendung von Standardkomponenten und erprobten Verfahren sowie eine kompakte, platzsparende Bauweise, um eine Anlagenintegration in bestehende Fertigungslinien zu ermöglichen. Dazu kommen die Sicherstellung eines energieeffizienten Anlagenbetriebs sowie die Möglichkeit zur aufgaben- und kapazitätsabhängigen Aufrüstung.

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